Einer der gruseligsten Orte Deutschlands ist in Oppenheim

16 Lost Places in Deutschland mit Gruselfaktor – dazu gehört laut der Webseite „travelcircus“ auch die Michaelskapelle in Oppenheim. Doch was ist so gruselig an ihr?

Einer der gruseligsten Orte Deutschlands ist in Oppenheim

Von Montag auf Dienstag ist wieder die Nacht der Hexen, Geister und Monster: Halloween. Am 31. Oktober werden viele Clubs, Kneipen und Wohnungen wieder gruselig eingerichtet. Die Michaelskapelle in Oppenheim muss dagegen gar nicht auf gruselig machen, sie ist es schon das ganze Jahr über. Das zumindest findet die Seite „travelcircus.de“.

Die Webseite listete nun 16 Lost Places in Deutschland auf – viele davon mit Gruselfaktor. Dazu gehört auch die Michaelskapelle. Gemeint ist aber nur das Gebeinhaus in der Kapelle. „Aufgrund von Krankheitswellen, Hungersnöten und Kriegen starben in kurzen Abständen viele Menschen. Um die Auslastung des ortsansässigen Friedhofes in Grenzen zu halten, wurden die Knochen wieder ausgegraben und im Beinhaus aufeinander gestapelt“, heißt es im Beitrag von „travelcircus“.

Im Gebeinhaus sind Schädel und Knochen von mehr als 3000 Toten aufgetürmt, zwischen 1400 und 1750 wurden dort sogar die Überreste von 20.000 Menschen aufbewahrt.

Noch heute kann das Gebeinhaus bei Führungen besichtigt werden. Dann kann man auch einen Blick auf die gruseligen Gebeine vor Ort erhaschen. Übrigens: 2019 schaffte es die Michaelskapelle in einer Auflistung von „travelcircus“ schon einmal in die Top 15 der düstersten Orte in Deutschland.

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