Mainzer OB wird Innenminister: Wie geht es jetzt weiter?

Heute vor Landtag ernannt

Mainzer OB wird Innenminister: Wie geht es jetzt weiter?

Noch vor seiner offiziellen Ernennung und Vereidigung als rheinland-pfälzischer Innenminister ist nach Medieninformationen klar, dass der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) die Nachfolge von Roger Lewentz (SPD) antreten wird (wir berichteten).

Nach zehn Jahren Eblings im Amt muss damit die Stelle des Mainzer Oberbürgermeisters neu besetzt werden. Gewählt wird der Ebling-Nachfolger von den Mainzer Bürgern. Kommissarisch wird erst einmal sein Vertreter, Bürgermeister Günter Beck (Grüne), das Amt übernehmen. Der 66-Jährige darf aber aus Altergründen nicht für das Amt des Oberbürgermeisters kandidieren. Aktuell ist er Finanz- und Sportdezernent der Stadt. Die Neuwahl findet in drei Monaten statt, also Mitte Januar 2023.

Der 55-jährige Ebling war zehn Jahre lang OB von Mainz. Im Stadtteil Mombach wurde er schon mit 27 Jahren Ortsvorsteher. Wer nun für das Amt als Oberbürgermeister aus den verschiedenen Parteien kandidieren wird, steht noch nicht fest, diese Entscheidungen müssten nun aber „sehr schnell“ getroffen werden, ist aus Parteikreisen zu hören. Ebling wäre noch fünf Jahre im Amt gewesen, die letzte Wahl fand im Jahr 2019 statt.

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