Merkurist gewinnt Hackathon in München

Fünf Merkurist-Mitarbeiter, wenig Schlaf und am Ende der Preis. Beim #FutureLab Hackathon in München hat ein Merkurist-Team den ersten Preis in der Kategorie „Künstliche Intelligenz“ gewonnen. Welche Idee die Jury überzeugt hat.

Merkurist gewinnt Hackathon in München

Den Journalismus von übermorgen erfinden - das und nicht weniger war die Aufgabe, die der #FutureLab Hackathon am vergangenen Wochenende seinen Teilnehmern stellte. Der Hackathon war der „krönende Abschluss“ der Reihe „Journalismus 2030“, wie Lina Timm, Leiterin des Veranstalters Media Lab Bayern sagte. „Wir wollten damit eine Möglichkeit schaffen, Zukunftstechnologien und Journalismus zusammenzubringen“, so Timm.

Ein Team aus fünf Merkurist-Mitarbeitern nahm die Herausforderung an und verbrachte das Wochenende in München. Das Schwierige: Bei einem Hackathon reicht es nicht, mit einer Idee anzukommen, es muss bereits ein erster Prototyp erarbeitet werden. Und dafür hatten die Teilnehmer nur eineinhalb Tage Zeit. Die Merkurist-Erfindung für den Journalismus von übermorgen hieß: Jimi.

Wie Jimi den Journalisten der Zukunft hilft

Jimi hat einen heißen Körper (inklusive Sixpack) und einen Roboterkopf - ist also sexy und smart. Er soll den Journalisten der Zukunft dabei helfen, Zeit zu sparen. „Zeit sparen für die wichtigen Dinge“, sagt Merkurist-Entwickler Matthias Kohl, der beim Hackathon dabei war. So ordnet Jimi alle Artikel eines Mediums in einer Matrix an, sortiert sie nach Ähnlichkeiten und teilt den Artikeln automatisch Bilder und Infos zu. Auch die Zielgruppe des Artikels wird bereits definiert, bevor er erschienen ist. „Deep Space Intelligence“ nennt sich das System, das am Ende die Jury um Frank Feulner (CVO vom Techpartner AX Semantics), Martin Brüggemann (CTO von Medienpartner t3n) und Johannes Steu (Developer t3n.de-Content-API) überzeugte. Merkurist gewann den ersten Preis in der Kategorie „Artificial Intelligence“ (AI / Künstliche Intelligenz).

„Die Idee 'Deep Space Intelligence' hat die Jury sowohl vom Konzept als auch in der Umsetzung fasziniert“, so Lina Timm von Media Lab Bayern. „Der Prototyp greift aber auch an einem neuralgischen Punkt: Journalisten heute fehlt oft die Zeit, um ihre Arbeit gut zu machen, 'Deep Space Intelligence' unterstützt durch den Einsatz künstlicher Intelligenz Journalisten so, dass dieses Problem elegant gelöst wird.“ Jimi wird jetzt Teil des AI-Labors der Merkurist-Entwickler. „Wir wollen weiterhin die Zukunft des Journalismus mitgestalten - und dabei immer neue Wege gehen“, sagt Marc-Anton Flohr aus dem Entwickler-Team.

Logo