Umfrage: Zu wenige Clubs in der Mainzer Innenstadt

Eine Merkurist-Umfrage zeigt deutlich: Die Mainzer scheinen mit dem Club-Angebot in der Innenstadt nicht zufrieden zu sein.

Umfrage: Zu wenige Clubs in der Mainzer Innenstadt

Nach 17 Jahren wird der Mainzer Club „50Grad“ am heutigen Samstag zum letzten Mal öffnen. Wie Merkurist berichtete, zwingen Abrissarbeiten in dem Gebäude den Club zu schließen. „Es ist sehr traurig, aber leider wahr... Die letzte Möglichkeit vom 50grad Abschied zu nehmen“, steht in der Facebook-Veranstaltung. „Die Black & House-Allstars aus 17 Jahren Clubgeschichte vereinen sich am Pult und erweisen dem Club die letzte Ehre.“

Mit dem „50Grad“ verschwindet einer der bekanntesten Clubs aus der Mainzer Innenstadt, doch auch insgesamt scheinen viele nicht zufrieden mit dem Clubangebot zu sein. Das zumindest legt eine (nicht-repräsentative) Merkurist-Umfrage nahe. Demnach finden 62 Prozent der 548 Befragten, dass es „zu wenige Clubs“ in der Mainzer Innenstadt gebe. 10 Prozent sind der Meinung, dass es zu viele seien und 28 Prozent der User finden das Angebot genau richtig.

Zudem haben mehr als zwei Drittel der User (67 Prozent) den Eindruck, dass das Angebot in den vergangenen zehn Jahren schlechter geworden sei. Nur 11 Prozent finden das Angebot besser, während 22 Prozent angaben, dass es gleich geblieben sei.

Wo die Merkurist-Leser feiern

Könnte es bald neue Clubs in der Mainzer Innenstadt geben? Wie Merkurist berichtete, sucht das „50Grad“ derzeit nach neuen Räumen. Außerdem öffnet Ende des Jahres nach zwei Jahren wieder das Kulturzentrum (KUZ).

Und wo feiern die Mainzer derzeit? Die meisten unserer befragten Leser gehen ins Red Cat (15 Prozent) oder ins Schon Schön (13). Auf den weiteren Plätzen folgen das Caveau (10), die Dorett Bar (7) und das Roxy (4).

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