Neue Details zum schweren Verkehrsunfall in Mainz

Nach dem schweren Unfall in Mainz-Mombach mit elf Verletzten gibt es neue Details. Die Polizei hat den Verdacht, dass der 39-jährige Verursacher betrunken am Steuer saß.

Neue Details zum schweren Verkehrsunfall in Mainz

Nach dem schweren Verkehrsunfall am Sonntagabend in Mainz-Mombach hat die Polizei neue Details bekannt gegeben. Gegen den 39-jährigen mutmaßlichen Verursacher besteht der Verdacht, dass er unter Alkoholeinfluss gefahren ist. Das meldet das Polizeipräsidium Mainz.

Der Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen geschah am Sonntag gegen 19:30 Uhr an der Kreuzung Erzbergerstraße und Obere Kreuzstraße. Ein Transporter kippte bei dem Zusammenstoß auf die Seite und begrub eine Person unter sich. Die Fahrbahn war mit einem großen Trümmerfeld übersät.

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr befreiten mehrere Ersthelfer die eingeklemmte Person. Insgesamt wurden bei dem Unfall elf Menschen verletzt, darunter drei Kinder.

Zustand eines Opfers war lebensbedrohlich

Die beiden Mitfahrer im Fahrzeug des 39-jährigen Unfallverursachers wurden schwer verletzt. Eine der Personen erlitt zunächst lebensbedrohliche Verletzungen, ihr Zustand ist inzwischen aber stabil. Der Fahrer selbst sowie alle übrigen Beteiligten, einschließlich der drei Kinder, erlitten leichte Verletzungen. Alle Verletzten kamen zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser.

Der 39-jährige mutmaßliche Verursacher wurde vorläufig festgenommen. Da der Verdacht besteht, dass er unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen, deren Ergebnis noch aussteht. Inzwischen wurde der Mann wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Zur Klärung der genauen Unfallursache zog die Polizei einen Sachverständigen hinzu. Der Kreuzungsbereich blieb für die Unfallaufnahme bis in die frühen Morgenstunden gesperrt.