Von Mainz nach Namibia: Doku zeigt Kampf gegen Plastikmüll im Meer

Zwei Mainzer Unternehmen haben sich für eine Doku über Meeresschutz zusammengetan. Der Film zeigt die Rettung von Robben in Namibia und feiert am 8. Juni Weltpremiere auf YouTube.

Von Mainz nach Namibia: Doku zeigt Kampf gegen Plastikmüll im Meer

Zwei Mainzer Unternehmen veröffentlichen am Weltmeerestag, dem 8. Juni 2026, eine internationale Kurzdokumentation. Wie die Firmen mitteilen, trägt der Film den Titel „UNSEEN LINE“ und thematisiert Meeresschutz und Umweltverschmutzung.

Die zwölfminütige Dokumentation begleitet die Rettungseinsätze von Naude Dreyer, dem Gründer von Ocean Conservation Namibia (OCN), und seinem Team. Sie befreien an der Küste Namibias täglich Robben, die sich in sogenanntem „Ghost Gear“, also herrenlosen Fischernetzen, und anderem Plastikmüll verfangen haben. Der Film soll dabei nicht nur die globale Dimension der Meeresverschmutzung zeigen, sondern auch, welchen Unterschied lokales Engagement bewirken kann.

Mainzer Firmen hinter internationalem Projekt

Hinter dem Projekt stehen zwei Unternehmen aus Mainz. Die Videoproduktionsfirma LOFT ARTS, gegründet von den Filmemachern Leo Stolz und Niklas von Klitzing, hat den Film produziert. Unterstützung kam von der ebenfalls in Mainz ansässigen Firma GOT BAG, die Rucksäcke und Taschen aus recycelten Materialien herstellt und sich für den Meeresschutz einsetzt.

Schon vor der offiziellen Veröffentlichung wurde die Dokumentation für mehrere internationale Filmfestivals ausgewählt. Dazu gehören das Berlin Indie Shorts Festival und das Wildlife Conservation Film Festival in New York.

Die Doku findet ihr ab dem 8. Juni um 20 Uhr hier.