Nach Zug-Absage: So könnte jetzt der Rosenmontag in Mainz ablaufen

Das Aus für den Rosenmontagszug 2022 kam für viele Fastnachter nicht mehr überraschend. Die Fastnacht soll in Mainz aber dennoch gefeiert werden. Der MCV hat bereits einige Ideen, wie nun der Höhepunkt der Fastnacht aussehen könnte.

Nach Zug-Absage: So könnte jetzt der Rosenmontag in Mainz ablaufen

Aus und vorbei: Auch im Jahr 2022 wird es in Mainz keinen Rosenmontagszug geben. Das hat am Mittwoch der Vorstand des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) so entschieden (wir berichteten). Gleichzeitig betonte jedoch MCV-Präsident Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, dass die Absage des Umzugs „selbstverständlich nicht bedeutet, dass die Fastnacht an sich ausfällt“. Dabei verwies Urban auf das närrische Treiben, das wieder auf der „Lu“ stattfinden solle.

Event wie am 11.11.?

Gegenüber Merkurist erklärt nun der MCV-Pressesprecher Bernd Funke, wie eine solche Feier aussehen könnte: „Es könnte in der Tat eine ähnliche Veranstaltung wie am 11.11. geben.“ Dies wäre dann in einem abgezäunten Bereich und unter den dann geltenden Corona-Vorschriften denkbar, so Funke. Zudem könnte es wieder eine Bändchen-Regelung geben.

Auch eine weitere Idee, die der MCV schon für Rosenmontag 2021 ins Spiel brachte, scheint nicht abwegig zu sein. So beabsichtigte der Carnevals-Verein, einzelne Motivwagen in der Altstadt auszustellen. Interessierte hätten somit zumindest ein bisschen Fastnachts-Flair genießen können. Soweit kam es dann aber doch nicht. Für 2022 gibt es aber noch Hoffnung. „Ob ein oder mehrere Wagen ausgestellt werden, ist noch nicht abschließend entschieden“, sagt MCV-Sprecher Funke. Deshalb könne auch noch nicht gesagt werden, wo der oder die Wagen stehen könnten.

Auf keinen Fall verzichten will der MCV aber auf seine Sitzungen. Hier plane man auf jeden Fall „zweigleisig“, erklärt Funke. „Welche Varianten (vor Ort oder digital) zum Zuge kommen werden, hänge von der im Februar geltenden Corona-Verordnung ab.“ Das gelte natürlich auch, ohne dem ZDF vorgreifen zu wollen, für die Fernsehsitzung, so der MCV-Sprecher. Und somit scheint also doch noch einiges möglich zu sein für die Hochphase der Mainzer Fastnacht.

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