Mainz setzt ein Zeichen für den Frieden

Oberbürgermeister hisst Fahne am Rathaus

Mainz setzt ein Zeichen für den Frieden

Mit dem symbolischen Hissen der „Mayors for Peace“-Flagge hat die Stadt Mainz am Freitagnachmittag ein Zeichen für den Frieden und gegen Atomwaffen gesetzt. Oberbürgermeister Michael Ebling und Aktivisten der Friedensbewegung zogen die Flagge vor dem Mainzer Rathaus in die Höhe.

Mit dem Hissen der „Mayors for Peace“-Flagge appellieren Bürgermeister auf der ganzen Welt an die Staaten der Weltgemeinschaft, die Beseitigung der Nuklearwaffen voranzutreiben und sich für eine friedliche Welt einzusetzen. Der Flaggentag erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 8. Juli 1996. Darin heißt es, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen generell nicht mit den Regeln des humanitären Kriegsvölkerrechts vereinbar sind.

„Immer mehr Städte beteiligen sich am Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden“, so Michael Ebling. „Städte sind zunehmend besorgt über den Stillstand der Abrüstungsbemühungen wichtiger Nationalstaaten. Gerade jetzt braucht es viele Stimmen, die sich für die Ächtung der Atomwaffen einsetzen.“ 7000 Städte und Gemeinden aus über 160 Ländern gehören dem „Mayors for Peace“-Netzwerk an. Allein in Deutschland sind rund 470 Mitglieder dem Bündnis beigetreten.

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