So schützt sich die Polizei vor dem Coronavirus

Das Coronavirus beeinflusst aktuell die Arbeit vieler Mainzer . Doch wie sieht der Arbeitsalltag der Mainzer Polizei gerade aus und wie hat das Virus die Arbeit der Polizisten verändert?

So schützt sich die Polizei vor dem Coronavirus

Nahezu jeder Berufsalltag hat sich wegen der Corona-Krise verändert. Doch wie sieht es bei der Polizei aus? Wir haben nachgefragt, welche Vorsichtsmaßnahmen die Mainzer Polizei gegen das Coronavirus ergriffen hat.

Im Mainzer Polizeipräsidium setzt man darauf, Gruppen voneinander zu trennen. „Wir haben uns unterschiedlich organisiert. Der Schichtdienst beispielsweise findet immer in Dienstgruppen statt“, erklärt Rinaldo Roberto, Pressesprecher der Polizei Mainz. So wird versucht, dass die Teams nur untereinander Kontakt haben. In einem Einsatz wäre es nämlich nicht zu gewährleisten, dass die Teammitglieder der einzelnen Dienstgruppen den Kontakt untereinander vermeiden. „Die Dienstgruppen versuchen den Kontakt so gering wie möglich zu halten. Übergaben zwischen den Schichten werden kurz gehalten“, so Roberto.

Auch innerhalb des Präsidiums wurden die Beamten in zwei Gruppen aufgeteilt. „Wir haben zwei große Gruppen, die immer abwechselnd im Homeoffice und im Büro arbeiten.“ Dadurch werde vermieden, dass die beiden Gruppen sich treffen. Wenn ein Fall in einer der beiden Gruppen auftreten würde, könnte man die Arbeit dann dennoch gewährleisten.

Für die Polizisten, die auf Streife sind, verfügen die Streifenwagen über eine Ausstattung mit medizinischen Masken, die vor allem das Gegenüber schützen, sagt Roberto. Für einen intensiven Schutz seien die Streifenwagen zudem mit Schutzausrüstung ausgestattet. „Wenn die Kollegen wissentlich Kontakt zu einem Infizierten oder möglichen infizierten Personen haben, dann können sie auf diese Schutzausrüstung zurückgreifen“, so Roberto. Diese bestehe aus FFP2-Masken, Schutzbrillen und Handschuhen. Abschließend erklärt der Pressesprecher: „Unser System und unsere Schutzmaßnahmen funktionieren. Das zeigen die verhältnismäßig geringen Verdachtsfälle.“ (ts)

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