Bei Qualitätskontrollen sind in Teilen von Mainz-Gonsenheim Auffälligkeiten im Trinkwasser festgestellt worden. Wie die Mainzer Netze GmbH am Dienstagmittag mitteilt, wurde ein mikrobiologischer Wert überschritten, der in der Trinkwasserverordnung festgelegt ist.
Nachgewiesen wurde der natürlich vorkommende Keim „Pseudomonas aeruginosa“. Nach Einschätzung des zuständigen Gesundheitsamtes sind derzeit keine generellen Nutzungseinschränkungen für die Bevölkerung erforderlich. Das Wasser kann laut der Mainzer Netze weiterhin wie gewohnt für den täglichen Gebrauch verwendet werden. Personen mit einem stark geschwächten Immunsystem, die besonders vorsichtig sein möchten, können das Trinkwasser vor der Verwendung vorsorglich abkochen.
Diese Straßen sind betroffen
Die Befunde wurden an einzelnen Probenahmestellen in folgenden Gebieten festgestellt:
An der Wildbachbrücke, Hausnummern 1 bis 23
Feilkirschshöhe, Nr. 2 bis 8
Alfred-Nobel-Straße, Nr. 1 bis 63
Sandmühlweg, Nr. 1 bis 5A
Am Palmen, Nr. 1 bis 23
Finther Landstraße, Nr. 65 bis 95
Max-Planck-Straße, Nr. 59 bis 79
An den Fuchslöchern, Nr. 1 bis 6
Friedrichstraße, Nr. 41
Leitungen werden gespült
In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt seien bereits Maßnahmen zur Sicherung der Wasserqualität eingeleitet worden. Dazu gehören Spülungen des Leitungsnetzes und in einzelnen Bereichen eine zeitlich begrenzte Desinfektion des Trinkwassers.
Dadurch kann es vereinzelt zu leichten Veränderungen von Geruch oder Geschmack kommen. Die eingesetzten Mengen entsprechen laut Mainzer Netze den gesetzlichen Vorgaben und sind gesundheitlich unbedenklich. Die Situation wird weiterhin engmaschig überwacht.