50 alte Tannen müssen in Mainz gefällt werden

Direkt am Forsthaus Ober-Olmer Wald müssen mehrere, teilweise über 65 Jahre alte Bäume gefällt werden. Die Gefahr ist zu groß, dass sie auf die Wege fallen.

50 alte Tannen müssen in Mainz gefällt werden

65 Jahre alt, über 30 Meter hoch und die Stämme teilweise über 60 Zentimeter dick – und doch haben den alten Küstentannen die Hitze der vergangenen Jahre so sehr zugesetzt, dass sie nicht mehr zu retten sind.

Nun teilt „Landesforsten Rheinland-Pfalz“ auf seiner Facebookseite mit, dass 50 Bäume direkt am Forsthaus Ober-Olmer Wald gefällt werden müssen. Befürchtet werde, dass sie auf die Wege kippen und Jogger oder Wanderer verletzen könnten – „also aus Gründen der Verkehrssicherheit“, wie es heißt.

Bäume erholten sich nicht mehr

Gepflanzt wurden die aus den USA stammenden Küstentannen vor mehreren Jahrzehnten, weil sie als Baumart gelten, die gut mit Hitze und Trockenheit klarkommt. Doch auch der regnerische Herbst konnte die Tannen nicht mehr retten. „Natürlich war der Niederschlag ein Segen”, so Jan Hoffmann, der zuständige Förster. Auch viele weitere Bäume konnten sich nicht mehr erholen.

Nun hoffe er auf die nächste Waldgeneration, sagt Hoffmann. Kleine Laubbäume konnten im Schatten der Tannen wachsen. Hinzugepflanzt wurden zudem Mischbaumarten, die dem Klima besser standhalten können.

Eine ähnliche Situation herrscht im zweiten Mainzer Wald vor, dem Lennebergwald. Hier ist ein größeres Areal bereits seit Jahren gesperrt, da Buchen durch die trockenen Sommer immense Schäden davongetragen haben und teilweise in der Krone abgestorben sind. Befürchtet wird, dass bei einem Windstoß tote Äste zu Boden fallen und Menschen verletzen könnten.

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