A671-Sperrung bei Hochheim und Gustavsburg dauert nochmal länger als geplant

Die Vollsperrung der A671 zwischen Hochheim-Süd und Gustavsburg dauert länger. Grund sind unerwartete Rostschäden an der Mainbrücke, die nun die gesamte Fahrbahn betreffen.

A671-Sperrung bei Hochheim und Gustavsburg dauert nochmal länger als geplant

Die Vollsperrung der A671 zwischen den Anschlussstellen Hochheim-Süd und Gustavsburg verlängert sich erneut. Wie die Autobahn GmbH mitteilt, wird die Mainbrücke Hochheim nach derzeitigem Stand erst im Juli wieder für den Verkehr freigegeben. Erst im April war bekannt geworden, dass die Sperrung wegen Verzögerungen bis Juni andauern soll (wir berichteten).

Grund für die Verzögerung sind unerwartete Rostschäden an der Brückenkonstruktion. Diese wurden bei den laufenden Instandsetzungsarbeiten an den Fahrbahnübergängen entdeckt. Laut Autobahn GmbH ist über die Jahre Wasser in Kleinstmengen eingedrungen und hat zu Rost am sogenannten Deckblech geführt, der Stahlplatte, auf der die Fahrbahn liegt. Diese Schäden seien vorab nicht erkennbar gewesen.

Gesamte Brückenfläche muss saniert werden

Eine Untersuchung ergab, dass die Schäden so umfangreich sind, dass die gesamte Brückenfläche saniert werden muss. Die Arbeiten dafür laufen bereits. Zuerst entfernen die Arbeiter die Schutzschicht und tauschen die beschädigten Stahlbleche aus. Anschließend wird der Bereich versiegelt und eine neue Asphaltschicht aufgetragen. Zum Schluss folgen Arbeiten an der Straßenausstattung wie Markierungen und Schutzeinrichtungen.

Die Autobahn GmbH prüft parallel, ob eine frühere Öffnung mit einem Fahrstreifen pro Richtung möglich ist. Sobald ein genaues Ende der Sperrung feststeht, will das Unternehmen erneut informieren. Die bestehenden Umleitungsempfehlungen bleiben gültig. Der Fuß- und Radweg auf der Brücke kann weiterhin genutzt werden, es kann aber zu kurzzeitigen Sperrungen kommen.