Budenheimer Bäcker bringt Kassenbon-Kreppel auf den Markt

Fastnachtstradition trifft Streitthema: In Mainz und Umgebung gibt es seit einigen Tagen Kassenbon-Kreppel zu kaufen. Doch wer steckt hinter dieser verrückten Idee?

Budenheimer Bäcker bringt Kassenbon-Kreppel auf den Markt

Dieser Kreppel hat es nicht nur in sich, er hat es im wahrsten Sinne des Wortes auf sich! Denn Bäckermeister Mario Peter Berg hat seine süßen Kalorienbomben mit einem ganz besonderen Detail versehen: einem essbaren Kassenbon.

Der Eigentümer der „Bäckerei und Konditorei Mario P. Berg“ aus Budenheim verarbeitet damit die seit Jahresbeginn geltende Kassenbon-Pflicht auf seine ganz spezielle Art und Weise. Wie Berg gegenüber der „Allgemeinen Zeitung“ (AZ) erklärt, sei ihm die Idee gemeinsam mit Freunden aus der Mainzer Fastnacht gekommen. Bei den Kunden komme die Idee gut an.

Mit Hilfe eines Lebensmitteldruckers würden die Quittungen aus der Zuckermasse Fondant hergestellt und auf die Kreppel gelegt. Doch bleiben die Quittungs-Kreppel jetzt für immer in Bergs Sortiment? „Solange die Nachfrage besteht, werden wir den Bon-Kreppel weiter anbieten“, so Berg gegenüber der AZ.

Der Budenheimer Bäckermeister ist übrigens nicht der erste, dem die Kassenbon-Idee kam. Wie „Focus Online“ berichtet, gibt es im bayerischen Moosinning bereits seit einigen Tagen einen „Kassenbon-Krapfen“ zu kaufen. Wer sich die ungewöhnlichen Kreppel in Mainz kaufen möchte, kann das in den Bäckerei-Filialen von Mario P. Berg in Budenheim, Heidesheim und in zwei Neustadt-Filialen tun. Ein Kreppel kostet 1,50 Euro. (df)

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