„Teuerste Steuerverschwendungen“: Mainzer Brücke in Top 5 bei RTL-Show

Steuerverschwendungen und die Stadt Mainz - passt das zusammen? Laut „Mario Barth deckt auf“ schon. Denn ein „Bauerntheater“ brachte den Steuerzahler anscheinend um etliche Millionen. Wie viel der Behördenirsinn letztlich kostete.

„Teuerste Steuerverschwendungen“: Mainzer Brücke in Top 5 bei RTL-Show

Jedes Jahr werden in Deutschland viele Millionen Euro an Steuergeldern verbrannt. Dass das in den vergangenen Jahren auch in Mainz der Fall war, zeigte nun Comedian Mario Barth in seiner RTL-Show „Mario Barth deckt auf“. Dabei reiht sich ein Mainzer Bauwerk sogar in die Top 5 der „teuersten Steuerverschwendungen“ ein.

Für Autos „Ende im Gelände“

In der Rubrik „Brücken“ , die für Moderator Barth ein echtes „Schmankerl“ sind, berichtete der Komiker über die inzwischen deutschlandweit bekannte „Brücke ins Nichts“, die über die Koblenzer Straße führt. „Warum geht’s hier verkehrsmäßig drunter, aber nicht drüber?“, kommentierte Barth in dem Beitrag, der zunächst die frühere Situation vor Ort zeigte. Denn in Richtung der Studentenwohnheime beziehungsweise Europakreisel und Opel Arena war die Brücke im Auslauf lediglich für Fußgänger und Radfahrer zu passieren. Für alle Autofahrer war hier „Ende im Gelände“, so Barth. Dafür sorgten damals vor allem große Poller.

Eigentlich sollte die Straße aber über die Brücke bis hin zum Kreisel ausgebaut werden. Dass die Brücke schließlich damals im Nichts endete, lag daran, dass „die Stadt verpennt hatte, den Besitzer des angrenzenden Geländes zu fragen“, macht sich Barth lustig. Denn das Gelände habe einem Bauern gehört und eben nicht der Stadt. Letztlich endet der Beitrag mit der Feststellung, dass die Brücke vier Jahre später dann „endlich“ befahrbar war.

Ein großer Haufen an Steuergelder sei für das Projekt aber dennoch verschwendet worden. „3,4 Millionen Euro hat uns das Bauerntheater am Ende gekostet“, stellt Barth fest. Damit konnte sich die Posse um die „Brücke ins Nichts“ schlussendlich den vierten Rang in den Top 5 der „teuersten Steuerverschwendungen“ (Kategorie „Brücken“) sichern.

Wer die Sendung gucken möchte, kann dies aktuell noch auf TVNOW.

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