Wahlplakat vor Blitzer in der Kaiserstraße gestellt

Ähnlicher Fall wie im November 2021

Wahlplakat vor Blitzer in der Kaiserstraße gestellt

In drei Wochen will Mareike von Jungenfeld als eine von sieben Kandidaten Oberbürgermeisterin von Mainz werden. Im Merkurist-Interview sprach sie sich unter anderem für ein flächendeckendes Tempo 30 in der Mainzer Innenstadt aus.

Doch jetzt haben Unbekannte in der Kaiserstraße ausgerechnet mit einem ihrer Wahlplakate einen Blitzer verdeckt, der Tempo 30 kontrollieren soll. Gesehen hat dies Twitter-User Liban Hassan M und am Samstag online gestellt.

Es ist nicht das erste Mal, dass in Mainz ein Wahlplakat vor einen mobilen Blitzer gestellt wurde. Anfang November 2021 traf es ebenfalls einen SPD-Politiker: Olaf Scholz. Da wurde ein übriggebliebenes Plakat des damaligen Kanzlerkandidaten vor einen Blitzer in der Rheinstraße gestellt.

Wie damals ein Polizeisprecher erklärte, liegen die Blitzer in Mainz im Zuständigkeitsgebiet der Stadtverwaltung. Sollten jedoch durch das Wahlplakat oder dessen Befestigung an dem Blitzer Schäden entstanden sein, könne die Stadt Anzeige erstatten. In Fällen von abgeklebten Blitzern hatten Gerichte übrigens schon entschieden, dass eine Sachbeschädigung vorliegt, da das Gerät in seiner Funktion eingeschränkt sei. Dann drohen Geldstrafen oder in besonders schweren Fällen sogar eine Freiheitsstrafe.

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