FDP stellt Kandidaten für OB-Wahl vor

Kreisvorstand entscheidet einstimmig

FDP stellt Kandidaten für OB-Wahl vor

Nun hat auch die Mainzer FDP ihren Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl im Februar vorgestellt. Wie die Partei am Freitagvormittag mitteilt, habe sich der FDP-Kreisvorstand am Vorabend einstimmig für Marc Engelmann entschieden.

Der promovierte Volljurist hat sich auf Öffentliches Recht und Verwaltungsrecht spezialisiert. „Er steckt voller Ideen für unsere schöne Stadt und wir werden ihn mit allen Kräften unterstützen“, so die FDP-Kreisvorsitzende Almut Rusbüldt. Engelmann will sich vor allem um die „Entlastung der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch der Mieter“ kümmern. „Hier sehe ich Handlungsspielraum bei der Grundsteuer, bei den Müll- und Abwassergebühren, der Zweitwohnungsabgabe und auch bei der Hundesteuer“, so der 32-jährige Vater einer kleinen Tochter.

Auch wolle er Schulen und Kitas finanziell besser ausstatten, Radwege sowie den ÖPNV ausbauen und die Verwaltung weiter digitalisieren. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass es pauschale Verbote wie am Winterhafen zukünftig nicht mehr gibt“, so Engelmann. Am 15. November entscheidet ein FDP-Sonderparteitag endgültig über die Kandidatur.

Bei der vergangenen Landtagswahl kandidierte Engelmann bereits für die Liberalen um das Direktmandat im Wahlkreis II. Er gehört dem Kreisvorstand der Mainzer FDP an und ist in mehreren Landesfachausschüssen der Partei aktiv.

Bisher stehen für die Nachfolge von Michael Ebling (SPD) außerdem die SPD-Politikerin Mareike von Jungenfeld, der parteilose Nino Haase und die CDU-Politikerin Manuela Matz als Kandidaten fest. Wen die Grünen nominieren, will die Partei am Samstag mitteilen.

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