Mainzer Tafel nimmt keine Bedürftigen mehr auf

Sie seien am Limit

Mainzer Tafel nimmt keine Bedürftigen mehr auf

Die Tafeln in Mainz und Umgebung können keine Bedürftigen mehr aufnehmen, und das bis Juli. Das berichtet unter anderem der SWR. Die Einrichtungen könnten derzeit also keine zusätzlichen Menschen mehr mit Lebensmitteln versorgen.

Zum einen gebe es Engpässe bei Lebensmitteln, zum anderen steige die Nachfrage an Tafeln-Nutzern. Auch würde es weniger Abgaben aus Supermärkten geben. Bereits Anfang April hat die Mainzer Tafel auf ihrer Webseite zu Privatspenden aufgerufen. Vor allem Haltbares werde benötigt: Nudeln, Reis, Mehl, H-Milch oder Konserven.

Gegenüber dem SWR meldete die Mainzer Tafel nun, dass sich allein in der vergangenen Woche 80 neue Familien angemeldet hätten, darunter etliche junge Frauen mit Kindern aus der Ukraine sowie Menschen, die wegen der steigenden Lebenshaltungskosten auf Hilfe angewiesen seien.

Damit geben die Mainzer Mitarbeiter aktuell Lebensmittel an 1700 Menschen aus, und seien dadurch jetzt am Limit.

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