Rund 65.000 Besucher haben von Christi Himmelfahrt bis Sonntag das Mainzer WeinUfer an der Rheinpromenade besucht. Wie die Veranstalter von der Mainzplus GmbH mitteilen, blicken sie trotz des unbeständigen und teils kühlen Wetters auf vier erfolgreiche Veranstaltungstage zurück.
Das Festgelände erstreckte sich zwischen der Theodor-Heuss-Brücke und dem Kaisertor. Dort präsentierten sich 37 Wein- und Getränkestände sowie 23 Food-Stände. Laut Veranstalter herrschte eine friedliche Atmosphäre.
Neue Formate und ausgebuchte Talks
Besonders gut kamen laut Mainzplus die neuen Erlebnisformate an. Dazu zählten der erstmals veranstaltete Familiensonntag mit Angeboten für Kinder und der „Pink Sunday“ mit besonderen Rosé-Aktionen. Wie Frauke Dietz vom Weingut Dietz aus Oppenheim angibt, hätten die Ideen rund um den Familiensonntag und den Pink Sunday die Besucher begeistert. „Wir haben unseren Stand passend gestaltet und gemerkt, wie gut die neuen Themenwelten angenommen wurden.“
Auch die beliebten WeinUferTalks, moderierte Gesprächsrunden zu Themen der Weinbranche, waren vollständig ausgebucht. Der WeinUferWalk sei ebenfalls von zahlreichen Besuchern genutzt worden, um die Vielfalt der Weingüter zu entdecken und mit den Winzern ins Gespräch zu kommen.
Veranstalter ziehen positives Fazit
Erstmals kam auch ein Mehrwegsystem für Geschirr zum Einsatz, wodurch laut Veranstalter rund 10.000 Einweg-Artikel eingespart werden konnten. Christian Barth von „Barth Mobile Gastronomie“ zieht ein positives Fazit: „Wir waren sehr gerne wieder Teil des Mainzer WeinUfers und haben besonders die entspannte Atmosphäre sowie das freundliche Miteinander auf dem Fest geschätzt.“ Das neue Mehrwegsystem sei ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und bietet großes Potenzial für die Zukunft, so Barth.
Auch die Geschäftsführung der Mainzplus GmbH, Katja Mailahn und Marc André Glöckner, zeigt sich zufrieden: „Das Mainzer WeinUfer hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt, wie wichtig Veranstaltungen sind, die Genuss, Begegnung und regionale Kultur miteinander verbinden. Besonders freut uns, dass die neuen Formate so positiv angenommen wurden und wir damit neue Zielgruppen ansprechen konnten.“