Gutenberg-Gesellschaft in Mainz erhält 100.000 Euro Förderung

Die Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz erhält eine hohe Fördersumme. Mit dem Geld soll eine neue digitale Plattform für die Wissenschaft aufgebaut werden.

Gutenberg-Gesellschaft in Mainz erhält 100.000 Euro Förderung

Die Mainzer Wissenschaftsstiftung unterstützt die Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz mit insgesamt 100.000 Euro. Wie die Stiftung mitteilt, fand die symbolische Übergabe der Förderzusage am Dienstag (27. Januar) statt.

Das Geld wird über einen Zeitraum von drei Jahren von 2026 bis 2028 bereitgestellt. Damit soll die wissenschaftliche und kulturelle Arbeit der Gesellschaft gestärkt werden. „Die Internationale Gutenberg-Gesellschaft steht in besonderer Weise für die Verbindung von historischer Forschung, kulturellem Erbe und zeitgemäßer Wissenschaftskommunikation. Dieses Engagement begleiten wir sehr gerne“, erklärt Alexander Steinhoff, Stifter und Vorsitzender des Vorstands der Mainzer Wissenschaftsstiftung.

Im Mittelpunkt der Förderung steht der Aufbau einer neuen digitalen Wissenschaftsplattform. Diese soll die seit über hundert Jahren erschienenen Jahrgänge des „Gutenberg-Jahrbuchs“ digital zugänglich machen. Außerdem soll sie Forschern aus aller Welt die Möglichkeit geben, neue Ergebnisse aus der Druckforschung und Buchwissenschaft zu veröffentlichen. Ziel sei es, Mainz als internationalen Knotenpunkt der Gutenberg-Forschung zu stärken.

Auch der Präsident der Gutenberg-Gesellschaft und Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase betont die Bedeutung des Projekts: „Johannes Gutenberg hat mit seiner Erfindung die Welt verändert. Mainz trägt als sein Heimatort eine besondere Verantwortung, dieses Erbe international sichtbar zu machen.“ Die Plattform stärke die globale Strahlkraft der Forschung und passe „zeitlich perfekt zur Initiative Welterbe“. Dr. Carina Weißmann, Geschäftsführerin der Gesellschaft, ergänzt: „Mit der Plattform öffnen wir das Gutenberg-Jahrbuch konsequent für die internationale Forschung und schaffen zugleich einen neuen Raum für aktuelle wissenschaftliche Debatten.“