Aus Marktfrühstück wird Weinfrühstück

Von Juli bis Oktober

Aus Marktfrühstück wird Weinfrühstück

Samstags mit Weck, Worscht und Woi gemütlich auf dem Mainzer Wochenmarkt stehen - das gab es in diesem Jahr noch nicht. Wegen der Corona-Krise kann das beliebte Mainzer Marktfrühstück nicht stattfinden. Nun hat sich der Veranstalter, der Verein der Mainzer Winzer, eine Alternative überlegt: Von Juli bis Ende Oktober wird es ein „Weinfrühstück“ auf den teilnehmenden Weingütern geben.

Statt auf dem Liebfrauenplatz, gibt es den Wein der Vereinsmitgliedern nun in den eigenen Höfen. Immer abwechselnd findet das Weinfrühstück jedes Wochenende auf dem Hof eines anderen Weinguts statt. Bei trockenem Wetter laden die Winzer von 11 bis 17 Uhr auf ihre Weingüter ein. Mit dabei sind 17 Weingüter aus der Umgebung. Jede Woche schenkt demnach ein anderer Winzer Wein und Schorle aus. Wie der Mainzer Verein mitteilt, ist es auch erlaubt, kleine Snacks zum Weinfrühstück mitzubringen.

Hintergrund

Wegen der Corona-Krise wurden Großveranstaltungen zunächst bis zum 31. August, dann bis Ende Oktober untersagt. Dem fiel nicht nur das Marktfrühstück zum Opfer, auch der Weinmarkt wurde offiziell abgesagt (wir berichteten). Deshalb suchten die Mainzer Winzer nach einer Alternative, die auch mit den geltenden Corona-Maßnahmen möglich ist.

Auf der Website der Mainzer Winzer gibt es eine Übersicht der teilnehmenden Weingüter. (ms)

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