Rhein-Frühling in Mainz: Wer bezahlt die Reinigung?

Der Mainzer Rhein-Frühling ist vorbei, doch wer bezahlt die Reinigungsarbeiten am Rheinufer? Die Stadt Mainz erklärt nun, wie die Kosten dafür gedeckt werden.

Rhein-Frühling in Mainz: Wer bezahlt die Reinigung?

Mit dem Rhein-Frühling ist am Sonntagabend das erste Volksfest des Jahres in Mainz zu Ende gegangen. Rund um Ostern warteten zwei Wochen lang diverse Fahrgeschäfte, Essensstände und auch noch zwei Feuerwerke auf die Besucher. Nun stehen die Aufräumarbeiten an. Dazu gehört auch die die Beseitigung des Mülls am Rheinufer. Doch wer ist eigentlich dafür zuständig?

Auf Anfrage erklärt die Stadtverwaltung dazu: „Da die Stadt Mainz gemäß der Satzung für Märkte und Volksfeste selbst Veranstalter des Mainzer Rhein-Frühlings ist, obliegt die Reinigung demnach auch der Stadt.“ Die tägliche Reinigung der Veranstaltungsfläche sei daher entsprechend beauftragt worden.

Zahlt Steuerzahler für Reinigung des Volksfests?

Ein Merkurist-Leser fragt nun kritisch: „Warum wird jeden Morgen auf Kosten der Mainzer die Wirtschaftsfläche der Betreiber am Rheinfrühling sauber gemacht?“ Dabei spielt er unter anderem darauf an, dass die Reinigungsarbeiten, die mit dem Volksfest zusammenhängen, aus Steuergeldern finanziert würden. Doch stimmt das? Eine Leserin vermutet jedenfalls zur Finanzierung der Reinigungsarbeiten: „Weil das vielleicht in die Platzmiete mit eingerechnet ist.“ Und damit liegt sie genau richtig.

Denn auf Anfrage, ob die Reinigung der Flächen bereits mit den Standgebühren der Schausteller abgegolten sind, erklärt die Stadt Mainz: „Die Verträge der Standbetreiber:innen enthalten eine entsprechende Pauschale.“ Somit tragen die Schausteller die Kosten für die Säuberung des Festgeländes also letztendlich selbst.