Video-Premiere und 360-Grad-Livestream: So wird die 5. Mainzer FastNight

Bei der wohl „schnellsten Sitzung der Stadt“ gibt es 2018 einige Neuheiten. Dabei setzen die Veranstalter der „FastNight“ in diesem Jahr verstärkt auf moderne Medien. Was die Besucher erwartet, erklärte der Veranstalter im Gespräch mit Merkurist.

Video-Premiere und 360-Grad-Livestream: So wird die 5. Mainzer FastNight

Dass die Saalfastnacht auch für ein junges Publikum interessant sein kann, zeigt die Mainzer Fastnight: Seit ihrer Premiere 2014 ist die „schnellste Sitzung der Stadt“ jedesmal ausverkauft. Die von den jungen Gardisten der Prinzengarde organisierte Veranstaltung richtet sich nicht nur, aber eben insbesondere auch, an ein jüngeres Publikum. Das bedeutet: „Die Sitzung dauert nur rund drei statt üblicherweise fünf Stunden, auf unnötige Längen wird verzichtet. Außerdem wird im Anschluss noch auf der 'längsten Nachsitzung' gefeiert – und das bis in die Morgenstunden“, sagt Mit-Veranstalter Christoph Munck im Gespräch mit Merkurist. Das einzige Problem: „Die Karten für die FastNight sind immer sehr schnell vergriffen, für 2018 sind wir bereits seit 8 Uhr des ersten Verkaufstages ausverkauft. Auch deswegen gehen wir dieses Jahr einen neuen Weg.“

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Am 11. Januar wird es bei der FastNight, die wieder im Kurfürstlichen Schloss stattfindet, deshalb wird es besonders bei der Vermarktung ein paar Neuheiten geben. Fastnachter, die keine Tickets mehr bekommen haben, können dann die Sitzung von Zuhause aus miterleben: In Kooperation mit ZDF Digital wird sie auf der Facebookseite der Mainzer Prinzengarde live übertragen. Munck sagt: „Wir werden die ganze Sitzung als 360-Grad-Video live streamen. Der Zuschauer kann sich dabei aussuchen, welche Perspektive er auf die Fastnight haben möchte.“

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Das Programm der Sitzung bestehe zum Teil aus großen Namen der Fernsehfastnacht und zum Teil aus jungen Talenten - wer genau auftreten wird, werde noch nicht verraten. Außerdem gibt es noch eine Neuheit: Die Prinzengarde greift auf anspruchsvolle Videotechnik zurück. „Im letzten Jahr haben wir bereits einen Einspielfilm mit viel Pathos gedreht. Ohne zu übertreiben kann ich sagen: Die ersten Tränen der Begeisterung sind bei den Zuschauern schon während des Eröffnungsfilms geflossen, daran wollen wir anknüpfen“, so Munck.

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In diesem Jahr wolle man noch einen draufsetzen und eine Live-Videopremiere der gardeeigenen Rap-Gruppe „Rot Rock Rapper“ inszenieren. „Wir zeigen ein Video, das wir selbst produziert haben“, sagt Munck. Wie dieses genau aussehen wird, will er aber noch nicht verraten. Nur so viel: „Das wird eine Weltpremiere unter den Fastnachtssitzungen.“

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Die FastNight findet am 11. Januar 2018 von 19:33 Uhr bis 22:44 Uhr im Kurfürstlichen Schloss statt. Die Tickets sind bereits ausverkauft. Auf der Facebookseite der Mainzer Prinzengarde wird die Veranstaltung ab 19:11 Uhr live übertragen.

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