„Mainz Rider“ rollt ab Mai durch die Stadt

Neues „On demand“-Angebot in fünf Stadtteilen

„Mainz Rider“ rollt ab Mai durch die Stadt

Per App ein Anrufsammeltaxi bestellen: Mit dem „Mainz Rider“ startet die Mainzer Mobilität im Mai ein neues „On demand“-Angebot. Am Donnerstag stellten MVG-Geschäftsführer Jochen Erlhof und Projektleiterin Tina Smolders das Pilotprojekt vor.

Der Shuttle-Service wird zunächst in den Mainzer Stadtteilen Mombach, Hartenberg-Münchfeld, Gonsenheim, Drais und Finthen angeboten. Über die kostenlose App „Mainz Rider“ können Fahrgäste Fahrten buchen für Strecken zwischen diesen Stadtteilen. Darüber hinaus sind auch Fahrten zum Hauptbahnhof West und zum Bismarckplatz möglich, um einen Anschluss ans ÖPNV-Netz zu gewährleisten. Täglich sind die E-Fahrzeuge dann von 18 bis 4 Uhr unterwegs und können rund 1000 virtuelle sowie die gängigen ÖPNV-Haltestellen anfahren. Die Wartezeit für den Fahrgast beträgt dabei maximal 15 Minuten.

Pro Fahrt ein bis fünf Euro

Wer eine Zeitkarte oder ein Studententicket hat, der zahlt pro Fahrt einen Euro. Fahrgäste ohne Zeitkarte zahlen fünf Euro. Auch wer per Mitnahmeregelung einsteigt, zahlt einen Euro. Gezahlt wird über die App. Insgesamt wurden zehn E-Fahrzeuge angeschafft, jeder Bus hat acht Sitzplätze. „Zu Spitzenzeiten werden acht Vans zeitgleich unterwegs sein“, sagt Tina Smolders. Auch barrierefreie Wagen gibt es. Einen genauen Termin für den Start des Projekts wollten die Verantwortlichen noch nicht nennen.

Wie Jochen Erlhof betont, handele es sich um ein Pilotprojekt. „Wir probieren das jetzt mal aus. Und wenn es gut ankommt, dann werden wir das Streckennetz und auch die Zeitspanne mit Sicherheit ausweiten.“ Derzeit suche man noch Fahrer, insgesamt werden bis zu 20 neue Kräfte benötigt. Eine Konkurrenz zu Taxiunternehmen sieht Erlhof nicht. „Es ist keine Tür-zu-Tür-Bedienung.“ Man habe mit den Taxiunternehmern gesprochen, diese seien dem Angebot gegenüber sei aufgeschlossen. (rk)

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