Ohne Schutzmaske: Mann springt Polizisten an und verletzt ihn

Beamte finden mehrere Gramm Marihuana

Ohne Schutzmaske: Mann springt Polizisten an und verletzt ihn

Ein Mann hat am Samstagabend im Mainzer Hauptbahnhof einen Bundespolizisten angegriffen und ihn verletzt. Zuvor war der Mann laut Polizeiangaben aufgefallen, weil er keinen Mund-Nasen-Schutz getragen und nach Marihuana gerochen hatte.

Die Polizisten wurden gegen 22 Uhr auf den Mann aufmerksam, der ohne den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz aus einem gerade eingefahrenen Zug ausstieg. Ein Beamter sprach ihn an und klärte ihn über die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes im Hauptbahnhof auf. Der Mann entschuldigte sich sofort und lief schnell in Richtung Ausgang. Die Beamten bemerkten zudem, dass der Mann nach Marihuana roch. Dies war laut Polizeibericht Anlass genug für eine genauere Kontrolle. Die Streife forderten den Mann auf sich auszuweisen. Daraufhin kramte er in seiner Tasche und täuschte vor, nach seinem Reisepass zu suchen.

Plötzlich sprintete der Mann laut Polizeiangaben los und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Ein Polizeibeamter stellte sich dem Flüchtenden in den Weg, daraufhin sprang der Beschuldigte mit der Schulter voraus in den Beamten und verletzte diesen am Knie und an der Schulter. Der Polizist hielt den Mann fest, anschließend wurde er mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht. Der Mann wehrte sich gegen die Festnahme.

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten mehrere Gramm Marihuana in den Taschen des Verhafteten. Ihm wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz eine Blutprobe entnommen. Ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerstand und tätlicher Angriff gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung kommt nun auf den Mann zu. (pk)

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