Kostenloses Kino und neue Wettbewerbe: Was FILMZ in Mainz zum Jubiläum plant

Das Mainzer Filmfestival FILMZ feiert 25. Geburtstag. Geplant sind das längste Festival der Geschichte, neue Wettbewerbe und zusätzliche, teils kostenlose Kino-Angebote in der ganzen Stadt.

Kostenloses Kino und neue Wettbewerbe: Was FILMZ in Mainz zum Jubiläum plant

Das Mainzer Filmfestival FILMZ feiert sein 25-jähriges Bestehen und plant für das Jubiläumsjahr 2026 ein erweitertes Programm. Wie der Verein FILMZ e.V. mitteilt, wird das Festival vom 2. bis zum 15. November 2026 stattfinden und damit so lang sein wie nie zuvor.

Nach Angaben der Veranstalter besuchten im vergangenen Jahr mehr als 10.000 Menschen die Veranstaltungen. „Daran möchten wir im Jubiläumsjahr 2026 natürlich unbedingt anknüpfen und freuen uns, dass uns inzwischen 80 Ehrenamtliche aktiv dabei unterstützen“, sagt Julian Thösen von der Festivalleitung.

Neue Wettbewerbe und längere Laufzeiten

Filmschaffende können vom 1. März bis zum 30. Juni ihre Filme für die verschiedenen Wettbewerbe einreichen. Erstmals wird es dabei auch einen Wettbewerb für kurze Dokumentarfilme geben. Insgesamt sind Einreichungen für acht Sektionen möglich.

Das Freiluftkino im Innenhof des Landesmuseums wird vom 28. August bis zum 6. September stattfinden und somit ein Wochenende länger dauern als im Vorjahr. Das kostenlose Muschelkino auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität kehrt am 7. April zurück.

Neue Kino-Reihen und Unterstützung durch die Stadt

Anlässlich des Jubiläums sind auch neue Projekte geplant. In Zusammenarbeit mit dem Capitol-Kino wird es einmal im Monat ein „Jubiläumskino“ geben, bei dem Filme gezeigt werden, die ebenfalls 25 Jahre alt werden. Zudem startet am 30. April auf dem Uni-Campus ein kostenloses „Containerkino“ unter freiem Himmel.

Die Stadt Mainz unterstützt die Jubiläumsausgabe mit einer Sonderförderung von 10.000 Euro. „Wir sind der Stadt für ihre zusätzliche Förderung in diesem Jubiläumsjahr wirklich mehr als dankbar“, so Festivalleiterin Elisa Wäckerle. Das Geld gebe Planungssicherheit. „Die Erfolgsgeschichte von FILMZ ist unbestreitbar eine der größten Errungenschaften der Kultur in unserer Stadt“, so Kulturdezernent Ata Delbasteh. Dies sei vor allem dem Engagement der vielen Ehrenamtlichen zu verdanken.

Weitere Informationen zum FILMZ gibt es hier.