Absage empfohlen: Vielen Fastnachtsveranstaltungen droht das Aus

Genossenschaft empfiehlt nach Mitgliederbefragung Absagen

Absage empfohlen: Vielen Fastnachtsveranstaltungen droht das Aus

Die „Mainzer Fastnacht Genossenschaft“ (Fastnacht eG) empfiehlt nach einer Befragung ihrer Mitglieder und angesichts der Corona-Situation, keine größeren Fastnachtsveranstaltungen durchzuführen. Das geht aus einer Mitteilung der Genossenschaft vom Mittwoch hervor.

Davon betroffen seien sowohl Veranstaltungen auf der Straße als auch im Saal. Die Genossenschaftsmitglieder seien bereits informiert worden, damit sie die Empfehlung bei ihrer weiteren Planung berücksichtigen können.

„Wir alle haben keine Glaskugel, mit der wir die Situation im Januar und Februar vorhersagen können. Aber wir tragen Verantwortung für das Wohlergehen der Fastnachtsbesucher und -akteure“, so Vorstandssprecher Markus Perabo. Die „dynamische und unübersichtliche Entwicklung“ der Pandemie würde nun keine andere Möglichkeit zulassen. „Auch bei Hybrid-Veranstaltungen empfehlen wir den Verantwortlichen, bei den Aktiven auf die Einhaltung der 2G-Regel, besser 2G plus, zu achten“, sagte Perabo.

In den vergangenen Tagen hatten bereits mehrere Vereine und Garden über die Absage von Fastnachtsveranstaltungen nachgedacht. Der Mainzer Narren-Club (MNC) hatte bereits am Montagabend erklärt, alle Termine der Fastnachtskampagne 2022 abzusagen (wir berichteten).

Hintergrund

Die „Mainzer Fastnacht Genossenschaft“ wurde 2015 gegründet und ist die Dachorganisation der Fastnachtsvereine und -garden in Mainz. Der Genossenschaft gehören mittlerweile 27 Fastnachtsvereine und -garden aus dem Gebiet Mainz und der AKK-Gemeinden an.

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