So will die Stadt der Gastronomie helfen

Seit Monaten leidet die Mainzer Gastronomie unter dem Lockdown. Mit mehreren Maßnahmen will die Stadt den Gastronomen helfen.

So will die Stadt der Gastronomie helfen

Seit Anfang November haben in ganz Deutschland Kneipen und Restaurants geschlossen, Clubs sogar schon seit fast einem Jahr. Mit dem Programm „Mainz startet durch“ will die Stadt den Gastronomen im Frühjahr unter die Arme greifen. „Durch den anhaltenden Lockdown bessert sich die Infektionslage zusehends, insbesondere auch deshalb, weil sich die Mainzerinnen und Mainzer verantwortungsvoll an die Corona-Regeln halten“, sagte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Aber: „Die Pandemie wirft weiter ihre Schatten auf ausgebremste Bereiche der Wirtschaft und der Kultur, notwendige Einschränkungen bei den Bildungsangeboten und verspätete Reaktionen des Bundes bei den angekündigten Wirtschaftshilfen und der Impfstoffversorgung“, so Ebling. Deshalb will der Stadtvorstand Vorbereitungen für die voraussichtlich bevorstehenden Lockerungen treffen.

Erweiterung der Außengastronomie

Zur Gastronomie sagte Ebling: „Wir haben letztes Jahr erlebt, dass man mit mehr Flächen für die Gastronomie gut gefahren ist. Das soll dieses Jahr wieder so sein.“ Dort wo es möglich sei und andere nicht behindert und gefährdet würden, wolle man die Außengastronomie erneut ausweiten. „Dafür wird es auch keine Sondernutzungsgebühren geben.“ Zudem stünden für besondere Aktionen der Mainzer Gastronomie zur Belebung der Innenstadt bis zu 50.000 Euro zur Verfügung.

Auch für die Clubszene, die mit am meisten unter den Corona-Maßnahmen leidet, soll es erneut eine Kooperation mit Mainzplus Citymarketing geben. Ebling sagt: „Dadurch sollen Veranstaltungen für Clubbetreiber außerhalb ihrer eigenen Räumlichkeiten möglich sein.“

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