Dreyer über Lauterbach-Parodie: „Karl hat Humor“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich im Merkurist-Interview als Fan der Karl Lauterbach-Parodie bei „Mainz bleibt Mainz“ geoutet. Doch hat ihr SPD-Parteikollege das Video schon gesehen?

Dreyer über Lauterbach-Parodie: „Karl hat Humor“

Normalerweise ist die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Fastnachtsfreitag Stammgast im Kurfürstlichen Schloss, wenn bei Deutschlands beliebtester Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz“ auch Witze auf Kosten von Politikern gemacht werden. Doch weil das 2021 Corona-bedingt nicht möglich war, verfolgte sie die Sitzung gemeinsam mit ihrem Ehemann Klaus Jensen von der Couch aus.

Was sie an diesem Abend in der ARD sah, begeisterte die Ministerpräsidentin regelrecht, wie sie im zweiten Teil unseres Merkurist-Interviews gesteht: „Ich habe die Fernsehsitzung natürlich angeschaut und ich muss wirklich sagen: Chapeau! Großes Kompliment, was da trotz der schwierigen Bedingungen auf die Beine gestellt wurde.“ Besonders angetan war Dreyer von der Einlage „Krisensitzung im Kanzleramt“. Fastnachter Johannes Bersch schlüpfte dabei in die Rolle von SPD-Politiker Karl Lauterbach.

Lauterbach „humorvoller Mensch“

Dass ihr SPD-Parteikollege Lauterbach veralbert wurde, findet Malu Dreyer nicht schlimm, im Gegenteil: „Die Parodie ist wirklich sehr gut gelungen. Ich weiß gar nicht, ob Karl sie gesehen hat, ich wollte sie ihm eigentlich noch schicken. Das muss ich auf jeden Fall noch machen“, sagte Dreyer gegenüber Merkurist.

Doch kann der SPD-Gesundheitsexperte über Witze auf seine Kosten lachen? Malu Dreyer sagt: „Auf jeden Fall, davon gehe ich fest aus.“ Schließlich sei Lauterbach ein „humorvoller Mensch“. Gegenüber Merkurist wollte sich der SPD-Politiker übrigens nicht zu seinem „Mainz bleibt Mainz“-Doppelgänger äußern. Die RLP-Ministerpräsidentin hofft, dass die Fernsehsitzung im nächsten Jahr wieder vor Live-Publikum stattfinden kann: „Ich bin zuversichtlich, dass wir für Fastnacht 2022 wieder andere Perspektiven haben werden.“ Vielleicht kommt dann ja auch Karl Lauterbach ins Kurfürstliche Schloss.

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