Achim Beierlorzer: „Ich bin super aufgenommen worden“

Hinter Achim Beierlorzer liegt eine aufregende Woche. Auf der Pressekonferenz vor seinem Mainz-Debüt am Sonntag sprach der neue 05-Trainer darüber.

Achim Beierlorzer: „Ich bin super aufgenommen worden“

Für Achim Beierlorzer, den neuen Trainer des FSV Mainz 05, war die vergangene Woche ziemlich intensiv. Am Montag wurde er als Nachfolger von Sandro Schwarz präsentiert, am Dienstag trainierte Beierlorzer seine neue Mannschaft zum ersten Mal und am Mittwoch feierte er seinen 52. Geburtstag. Über seine erste Woche als 05er sagte Beierlorzer bei der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim am Sonntag: „Ich bin super aufgenommen worden.“

Die Zusammenarbeit mit den Co-Trainern Niko Bungert, Michael Falkenmeyer und Jan-Moritz Lichte sei intensiv. „Alle Mitarbeiter, die ich hier jeden Tag treffe, sind absolut aufgeschlossen mir gegenüber und versuchen mir alles recht zu machen.“ Und Beierlorzer scheint sich langsam beim FSV einzuleben: „Gestern war annähernd der erste ‘normale’ Tag eines Fußballtrainers. Die ersten beiden Tage waren schon fast ein Speed-Dating, um alle im Verein kennenzulernen.“

Telefonat mit Sandro Schwarz

Mit seinem Vorgänger, Sandro Schwarz, stand Beierlorzer in der vergangenen Woche übrigens telefonisch in Kontakt. „Das ist der Respekt, den ich untereinander mit meinen Kollegen pflegen möchte. Insofern war das Gespräch außerordentlich gut“, so der 52-Jährige.

Das Spiel am Sonntag dürfte für Beierlorzer besonders sein: Sein letztes Spiel als Trainer des FC Köln bestritt der neue Mainz-Coach nämlich vor 14 Tagen gegen denselben Gegner. „Wir bereiten uns jetzt auf Hoffenheim vor, das war der letzte Gegner, auf den ich mich mit dem FC Köln vorbereitet habe. Insofern ist das natürlich auch sehr hilfreich, weil ich viele Details kennengelernt habe.“

Für Beierlorzer sind die Hoffenheimer derzeit „die Mannschaft der Stunde“. Mit fünf Pflichtspielsiegen in Folge ist die TSG tatsächlich in überragender Form. Aber, so der frühere Lehrer für Mathematik und Sport: „Rein mathematisch gesehen - je länger eine solche Serie dauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie irgendwann reißt. Statistisch gesehen haben wir also gute Chancen.“ Bleibt abzuwarten, ob Beierlorzers Rechnung aufgeht. (df)

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