Perfekt: Ridle Baku wechselt zum VfL Wolfsburg

Eigengewächs verlässt FSV

Perfekt: Ridle Baku wechselt zum VfL Wolfsburg

Der Transfer von Mainz-05-Eigengewächs Ridle Baku zum VfL Wolfsburg ist perfekt. Das teilt der FSV Mainz 05 am Donnerstagvormitag mit. Bereits am Mittwochabend hatte der „Kicker“ berichtet, der Wechsel stehe unmittelbar bevor (wir berichteten). Die Höhe der Ablösesumme ist nicht bekannt, laut „Bild“-Zeitung erhält Mainz 05 rund 10 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg.

Der gebürtige Mainzer Baku hat beim VfL einen Fünfjahresvertrag bis 2025 unterschrieben. Baku hat seit 2007 beginnend mit der U9 alle Jugendmannschaften des FSV durchlaufen und im April 2018 für die 05-Profis sein Bundesliga-Debüt gegeben. Seither stand er als Mittelfeldspieler und Rechtsverteidiger in 54 Pflichtspielen für die 05er auf dem Platz.

05-Sportvorstand Rouven Schröder sagt: „Ridle ist ein sehr ehrgeiziger junger Spieler, der bereits vor über einem Jahr den Wunsch zu wechseln geäußert hat. Er sieht seine nächsten Schritte außerhalb von Mainz, will an einer neuen Herausforderung außerhalb seines Heimatklubs wachsen und seinen Horizont auch räumlich verschieben. Wir hätten Ridle gern noch behalten, er war Stammspieler, ist eines der Aushängeschilder der guten Arbeit in unserem Nachwuchsleistungszentrum und als gebürtiger Mainzer eine der Identifikationsfiguren unserer Fans. Ridles starkem Wunsch, seine Entwicklung außerhalb seines gewohnten Umfelds fortzuführen, haben wir nun entsprochen, auch weil das wirtschaftliche Gesamtpaket dieses Transfers Mainz 05 in der aktuellen Situation helfen wird.“

Seinen Transfer erklärt Baku in einer Mitteilung des FSV Mainz 05 so: „Nach 13 Jahren in Mainz ist es nun an der Zeit, mich zu verabschieden. Mit großer Vorfreude und dennoch schweren Herzens gehe ich diesen neuen Schritt in meinem Leben und stelle mich einer neuen Herausforderung. Ich bin in Mainz geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Bereits seit 2007 spiele ich bei Mainz 05, konnte dort alle Jugendmannschaften durchlaufen und habe mich zu einem Bundesliga-Profi durchgesetzt. Ich werde nie vergessen, wie alles begann, vom Rastplatz in die Bundesliga. Ich bin unendlich dankbar, dass ich mich bei meinem Heimatverein so entwickeln konnte. Für all das möchte ich danke sagen! Danke an alle Fans, Teamkollegen, Trainer und Mitarbeiter, danke auch an Rouven Schröder, der mir vieles möglich gemacht hat in Mainz. Ich werde diese Zeit immer in bester Erinnerung behalten. Eines ist klar, Mainz wird immer meine Heimat bleiben!“ (mm)

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