Landesgartenschau: Wo sie in Mainz stattfinden könnte

Was wäre eine geeignete Fläche für die Landesgartenschau in Mainz? Dieses Thema wird momentan in einer Machbarkeitsstudie der Stadt beleuchtet. Auch wenn noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist, so stehen die „Grundrisse“ bereits fest.

Landesgartenschau: Wo sie in Mainz stattfinden könnte

Die Stadt Mainz will die Landesgartenschau 2026 ausrichten. Nachdem bereits eine erste Bürgerbeteiligung und die Sitzung einer internen Projektgruppe stattfand, hat Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) nun den neuen Zwischenstand der Machbarkeitsstudie vorgestellt. Dabei wurde auch deutlich, welche Areale in der Stadt die Schau umfassen könnte.

Parks als Kernflächen

Wie Ebling zunächst sagte, sei die Landesgartenschau (Laga) auch eine echte Chance für die Stadt Mainz, die Stadtentwicklung voranzutreiben. Die erste Bürgerbeteiligung mit 180 Menschen habe da schon viel befeuert und beflügelt. Die Konturen, in welche Richtung es mit der Laga gehen könnte, seien inzwischen schon etwas sichtbarer geworden.

Die „Basis der Machbarkeitsstudie“ soll demnach ein Szenario sein, das sowohl den Stadtpark als auch den Volkspark mit seinen großen Flächenpotenzialen umfasst. Beide bilden die Kernflächen des Ausstellungsgeländes. Zudem sollen die Zitadelle und das Römische Theater nachhaltig aufgewertet werden, als „baukulturelle Basis“ der Bewerbung mit dem Motto: „Römische Gründung - Europäische Zukunft“. Wie Axel Strobach, der Leiter des Stadtplanungsamts, sagt, solle auch das Rheinufer im Planungsprozess aufgenommen und umgestaltet werden. Gleichzeitig soll eine neue Fuß- und Radwegbrücke den Volks- und den Stadtpark mit dem Winterhafen beziehungsweise dem Rheinufer barrierefrei verbinden.

Strobach sagte jedoch, dass dieses geschilderte Szenario ein Ausgangspunkt, aber noch nicht in Stein gemeißelt sei. Nach einer weiteren Bürgerinformation im Mai könne sich auch schon ein etwas verändertes Szenario darstellen. Laut OB Ebling wird im Moment über die Grundrisse der Laga diskutiert. Die „Innenausrichtung“ werde erst in einer neuen Stufe das Thema sein. Die dann im April und Mai erörterten und beschlossenen Ideen sollen Ende Juni dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden. Erst wenn dieser sein „Ja“ gebe, sei das der Startpunkt, das Ganze so auszuarbeiten, um die Bewerbung auf den Weg bringen zu können, so Strobach.

Mitkonkurrenten um die Ausrichtung der Laga hat die Stadt Mainz bereits jetzt schon. Wie OB Ebling sagte, seien Bendorf bei Koblenz und Neustadt an der Weinstraße mit im Rennen um das Event. Falls dann die Entscheidung auf Mainz fallen sollte, könne man aber aktuell jedenfalls noch nicht beziffern, wie hoch die Kosten für die Stadt werden beziehungsweise welche Kosten das Land übernimmt, so Ebling.

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