Wer ab Montag wieder öffnen darf

Rheinland-Pfalz lockert Bestimmungen

Wer ab Montag wieder öffnen darf

Ab Montag, den 1. März, gelten in Rheinland-Pfalz veränderte Corona-Regeln. Besonders der Handel ist von den neuen Regeln betroffen.

So dürfen wie auch in anderen Bundesländern unter anderem Blumenläden oder Gartencenter unter gewissen Auflagen wieder öffnen. Einzelhändler dürfen außerdem das sogenannte Terminshopping anbieten. Die neuen Regeln wurden am vergangenen Dienstag beschlossen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erklärte die veränderten Vorgaben so: „Wir sehen, dass die Ungeduld in der Bevölkerung und im Handel wächst und den starken Wunsch nach Öffnungen, dafür habe ich auch großes Verständnis. Auf der anderen Seite steigt die Unsicherheit über die Entwicklungen der Mutation und dafür treffe ich Vorsorge.“ Weitere Lockerungen könnten am Mittwoch, den 3. März, beschlossen werden. Dann treffen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Bundesländer zur nächsten Bund-Länder-Schalte.

Folgende Änderungen treten ab Montag (1. März) in Kraft:

  • Fußpflege darf mit Abstand und Terminvereinbarung wieder angeboten werden

  • Blumenläden für Schnittblumen, Topfpflanzen und Grabschmuck können öffnen

  • Gärtnereien, Gartencenter und Gartenbaubedarfe dürfen im Freien verkaufen

  • Baumärkte dürfen ebenfalls ihre Gartenabteilungen im Freien öffnen

  • Zoologische Gärten, Tierparks, botanische Gärten und ähnliche Einrichtungen dürfen ebenfalls ihre Außenbereiche wieder öffnen. Tickets muss man im Voraus buchen. Es dürften maximal 25 Prozent der Kapazität eingelassen werden

  • Fahrschulen können wieder praktischen Unterricht mit Maske anbieten

  • Musikschulen dürfen Einzelunterricht mit Maske und Abstand anbieten. Gesangsunterricht und Unterricht in Blasinstrumenten bleiben untersagt

  • „Termin-Shopping“ wird möglich: Nach vorheriger Vereinbarung können Einzeltermine vergeben werden und immer nur ein Hausstand darf das Geschäft betreten. Das sei besonders für Bekleidungsgeschäfte und Brautmodenläden eine Perspektive. Dabei gilt die Maskenpflicht und die Pflicht zur Kontakterfassung. Würden mehrere Einzeltermine in Folge für einen Tag vergeben, so sei ein Zeitraum von mindestens fünfzehn Minuten zwischen Ende und Anfang der jeweiligen Termine freizuhalten, um Hygienemaßnahmen vorzunehmen und zu lüften

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