Neue perfide Betrugsmasche in Mainz und Umgebung

Was die Polizei rät

Neue perfide Betrugsmasche in Mainz und Umgebung

Mit einer neuen perfiden Masche wollen Betrüger an das Geld von Bürgern. Aktuell werden zahlreiche Forderungsschreiben der „Kanzlei Schmidt und Kollegen“ für angebliche Gewinnspiel-Anmeldungen verschickt. Das meldet das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz.

Die Empfänger sollen mittels Lastschrift rund 290 Euro bezahlen. Überschrieben ist das Forderungsschreiben mit „Vorgerichtliche Mahnung“. Beigefügt ist ein Kündigungsformular mit SEPA-Lastschriftmandat. Dieses kann allerdings nur per Fax oder QR-Code eingereicht werden. Angeblich ist durch eine telefonische Anmeldung und die Angabe von persönlichen Daten ein Dienstleistungsvertrag „EURO LOTTO ZENTRALE EURO JACKPOT-6/49“ zustande gekommen.

Die Polizei warnt nun eindringlich, diese unberechtigte Forderung auf keinen Fall zu bezahlen. Denn unter der angegebenen Adresse existiert keine Kanzlei. Die beiden auf dem Briefbogen genannten Personen „Benjamin Kowalski“ und „Michael Schmidt“ sind keine in München zugelassenen Rechtsanwälte und keine Mitglieder der Rechtsanwaltskammer München.

Auch die genannte „Euro Lotto Zentrale Euro Jackpot GmbH“ scheint tatsächlich nicht zu existieren. Anrufe unter der angegebenen Telefonnummer führen lediglich zu einer Mailboxansage, die keine Zugehörigkeit zu einer Kanzlei erkennen lässt.

Mit dem Inkasso-Check der Verbraucherzentrale auf www.inkasso-check.de können Inkassoforderungen kostenlos überprüft werden. Ob eine Person als Rechtsanwalt zugelassen ist und damit unter dieser Berufsbezeichnung auftreten darf, kann unter www.rechtsanwaltsregister.org von jedermann nachgeprüft werden.

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