Diese drei Geschichten spielen in Mainz

Nicht nur manche Filme und Songs haben einen Mainz-Bezug, es gibt sogar Weltliteratur, die in der Stadt am Rhein oder in der näheren Umgebung spielt. Wir stellen Euch drei Erzählungen vor.

Diese drei Geschichten spielen in Mainz

Schauplatz berühmter Geschichten der Weltliteratur zu sein - damit kann sich Mainz brüsten. Wir stellen Euch drei Bücher vor.

Carl Zuckmayer - Die Fastnachtsbeichte

Nicht nur dass der Schriftsteller Carl Zuckmayer aus der Region, nämlich aus Nackenheim, stammt. Er ließ 1959 seine Novelle „Die Fastnachtsbeichte“ in Mainz spielen. „Es gab nämlich damals noch, in manchen Städten am Rhein, eine alte Einrichtung, welche ‘die Fastnachtsbeichte’ hieß - die aber nur im Dom, nicht in anderen Pfarrkirchen gehört wurde. Sie sollte wohl solchen, die es in diesen Tagen zu arg getrieben hatten, die Gelegenheit zu einer sofortigen Erleichterung und Reinigung ihres Gewissens bieten, bevor der Alltag sie wieder mit anderen Sorgen belastete“, heißt es darin unter anderem. Liebe, Schuld, Verstrickung und die Suche nach Barmherzigkeit sind die Themen dieser Erzählung.

Anna Seghers - Das siebte Kreuz

Ebenfalls in Mainz spielt Anna Seghers’ Roman „Das siebte Kreuz“, der 1942 erschien. Er handelt von der Flucht von sieben Häftlingen aus einem Konzentrationslager in Westhofen, die die Männer ins Rhein-Main-Gebiet, unter anderem an den Dom und nach Mombach führt. Mit ihrem Roman wollte die Autorin zeigen, dass der Nationalsozialismus nicht allmächtig war und auch schon damals bekämpft wurde. Auch die Möglichkeit eines Ausbruchs der Häftlinge aus Konzentrationslagern wollte Seghers damit verdeutlichen.

Mary Shelly - Frankenstein

„Wir blieben einen Tag in Mannheim und am fünften Tag nach unserer Abreise aus Straßburg kamen wir in Mainz an. Der Flussverlauf unterhalb von Mainz wurde viel malerischer.“ So steht es im Gruselklassiker „Frankenstein“ von Mary Shelly. Gleich zweimal taucht Mainz in ihrer Geschichte auf. Was es damit auf sich hat, lest Ihr hier. (rk)

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