Sechsjähriger Mainzer braucht Hilfe

Der sechsjährige Jakob hat sich eigentlich schon auf seine Einschulung dieses Jahr gefreut. Aber dann erhielt er eine Diagnose, die sein Leben komplett auf den Kopf stellt: Er hat Leukämie. Jetzt braucht er Hilfe.

Sechsjähriger Mainzer braucht Hilfe

Die Einschulung - ein Tag auf den sich viele Kinder freuen. Auch der sechsjährige Jakob aus Mainz hat auf diesen Tag hingefiebert. Aber die Vorfreude wurde schon am 1. Juli durch eine erschütternde Diagnose zunichte gemacht. Jakob leidet an einer akuten Form von Leukämie. Deswegen konnte er am 14. August nicht, wie die anderen Kinder der Marc-Chagall-Grundschule, in die erste Klasse eingeschult werden. Anstatt in die Schule musste er ins Krankenhaus.

Die einzige Chance, Jakob zu heilen, ist eine Stammzellentransplantation. Bis jetzt wurde aber noch kein Spender gefunden. Schulleitung, Lehrer, der Elternkreis und die Erstklässler der Grundschule möchten helfen. Mithilfe der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) und Ortsvorsteher Norbert Solbach (CDU) möchten sie eine eine Registrierungsaktion starten. Diese soll am 22. September zwischen 13 und 17 Uhr in der Marc-Chagall-Schule in Drais stattfinden.

Die Familie, die Grundschule und die DKMS rufen alle gesunden Bürger zwischen 17 und 55 Jahren dazu auf, sich als potenzielle Spender registrieren zu lassen (den Link dazu findet Ihr hier). „Jeder Einzelne könnte ein Lebensretter sein!“, sagt Katharina Freiberger, die sich stark für die Aktion einsetzt. Die Leute, die sich durch die DKMS typisieren lassen, können nicht nur Jakobs Leben retten. Auch allen anderen bei der DKMS registrierten Patienten kann damit geholfen werden.

Auch Karlheinz braucht Hilfe

Ein weiterer Mainzer, der ebenfalls an Blutkrebs erkrankt ist, hofft auch auf die Unterstützung seiner Mitbürger. Am 17. August gab es für den Mainzer Karlheinz eine Registrierungsaktion (den Link dazu findet ihr hier). Hier haben sich nach Angaben der DKMS „154 Personen als potentielle Stammzellenspender registrieren lassen und werden schon bald dem weltweiten Suchlauf zur Verfügung stehen“. Außerdem konnten durch die Aktion 1944 Euro an Geldspenden eingenommen werden.

Auch Jakobs Familie hofft auf viel Unterstützung. „Es ist enorm wichtig, dass viele sich angesprochen fühlen und mitmachen.“, sagt Katharina Freiberger. (df)

Logo