Polizei kontrolliert „unbelehrbaren Waffennarr“ am Hauptbahnhof

Er wurde wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt

Polizei kontrolliert „unbelehrbaren Waffennarr“ am Hauptbahnhof

Gleich zwei Tage in Folge hat die Bundespolizei in der letzten Woche einen „unbelehrbaren Waffennarr“ am Hauptbahnhof kontrolliert. Er trug verschiedene Waffen bei sich, die laut eigenen Aussagen der Selbstverteidigung dienen sollten. Das teilt die Mainzer Polizei am Montag mit.

Zum ersten Mal fiel der Mann den Beamten am letzten Freitag (4. Juni) auf. Der 25-Jährige war gegen 20 Uhr am Hauptbahnhof unterwegs und verhielt sich „sichtlich nervös“, so die Beamten. Als die Einsatzkräfte ihn durchsuchten, fanden sie zwei Schreckschusspistolen. Die Erlaubnis zum Tragen solcher Waffen (Kleiner Waffenschein) konnte der Mann nicht vorzeigen. Die Polizisten beschlagnahmten die Waffen daraufhin, stellten eine Anzeige und ließen den Mann gehen.

Schon am nächsten Morgen fiel der Mann erneut auf. Kurz vor 7 Uhr kontrollierten ihn die Beamten der Bundespolizei erneut und fanden ein sogenanntes Nunchaku in seinem Rucksack. Dabei handelt es sich um eine Schlagwaffe, bei der zwei Holzstücke mit einer Kette verbunden sind. Die Waffe hatte er zuvor in einem unverschlossenen Gepäckfach im Mainzer Hauptbahnhof deponiert und war dabei Mitarbeitern der DB Sicherheit aufgefallen.

Die Einsatzkräfte beschlagnahmten auch diese Waffe. In beiden Fällen bekam der Mann schließlich eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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