„Mainz liest ein Buch“ 2026 – Anmeldung von Veranstaltungen bis Ende Februar

Die Planungen für das dritte Mainz-liest-ein-Buch-Festival sind in vollem Gange. Vom 7. bis zum 14.Juni wird die Stadt wieder zur Bühne für einen Roman und für literarische Veranstaltungen und Begegnungen aller Art.

„Mainz liest ein Buch“ 2026 – Anmeldung von Veranstaltungen bis Ende Februar

Bei der Eröffnung am 7. Juni im Kleinen Haus des Staatstheaters präsentiert die Autorin Milena Michiko Flašar ihren Roman im Gespräch mit Moderatorin Sarah Beicht, begleitet von einem musikalischen Program. Anschließend gibt es bei einem Empfang die Möglichkeit zum Kennenlernen und für Gespräche. Der Vorverkauf für die Eröffnungsveranstaltung ist gerade gestartet. Die Autorin wird von Sonntag bis Freitag in Mainz sein und an vielen Veranstaltungen mitwirken.

Die Ehrenamtlichen des Vereins organisieren für diese Woche – außer Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung – Werbung, Pressearbeit, Programmheft und die Kommunikation mit Verlag und Autorin. Das Besondere ist: das eigentliche Programm des Lesefestivals wird von Initiativen, Bibliotheken, Buchhandlungen, unterschiedlichsten Institutionen und Privatleuten, also von Mainzern für Mainzer geplant und umgesetzt.

Eine Woche lang liest eine ganze Stadt gemeinsam ein Buch. Auf verschiedenen Veranstaltungen können die Menschen einander begegnen, sich austauschen und das Buch erleben. Dazu etwas beitragen können alle – egal, ob sie selbst eine Veranstaltung organisieren, einen Lesekreis besuchen oder das Buch abends vorm Schlafengehen lesen.

Der Roman „Oben Erde, unten Himmel“ wird so eine Woche lang zum Stadtgespräch und Mainz zu einem großen Lesekreis. Beim Kick-off im vergangenen September waren schon einige Veranstaltungsideen entstanden, einige Veranstaltungen wurden schon angemeldet.

Der Verein weist darauf hin, dass die Anmeldefrist für Veranstaltungen Ende Februar endet: „Ab März arbeiten wir auf Hochtouren an der Erstellung des Programmheftes, damit alle Interessierten sich rechtzeitig informieren können. Wir laden alle Mainzer herzlich dazu ein, sich mit einer Veranstaltung am Programm zu beteiligen, als Gast bei den Events im Juni dabei zu sein und auf jeden Fall: den Roman zu lesen.“

Alle aktuellen Informationen sind auf der Seite www.mainzliest.de <http://www.mainzliest.de/> zu finden.

Zum Buch

„Oben Erde, unten Himmel“, erschienen im Wagenbach Verlag, rückt die Themen Einsamkeit und Begegnung in den Fokus und führt Menschen zusammen, die Wohnungen von alleinstehenden Verstorbenen räumen, deren Tod zunächst unbemerkt geblieben ist – sogenannte Kodokushi-Fälle.

Im Mittelpunkt des Romans steht Suzu, eine junge Frau, die in einer japanischen Großstadt lebt und selbst ein einsames und zurückgezogenes Leben führt. Durch ihren neuen Job wird sie mit der Frage konfrontiert, wer sie selbst vermissen würde und findet sich nach und nach in einer neuen Gemeinschaft wieder.

Über Mainz liest e.V.

Der gemeinnützige Verein wurde 2019 gegründet und organisiert alle zwei Jahre das stadtweite Lesefestival „Mainz liest ein Buch“, das Menschen über ein gemeinsames Buch miteinander ins Gespräch bringt. Ziel ist es, Literatur lebendig zu machen, gesellschaftlich relevante Themen aufzugreifen und das Miteinander durch gemeinsames Lesen zu fördern. Getragen wird das Festival vom Engagement Mainzer Buchhandlungen, Schulen, Bibliotheken, Kulturschaffender, Institutionen und Privatpersonen.