Was wird aus der „Martinstube“?

Seit rund sechs Monaten steht das ehemalige Restaurant „Martinstube“ leer. Zuletzt befand sich das Lokal „El Argentino“, das wegen der Corona-Krise schließen musste, in den Räumen in der Mitternacht.

Was wird aus der „Martinstube“?

Ein Mix aus deutscher und lateinamerikanischer Küche - das war das Angebot des Restaurants „Martinstube“ in der Mainzer Altstadt. Im März 2019 wechselte schließlich der Besitzer. Der gebürtige Argentinier Alejandro Arnaudo übernahm das Restaurant und auch den Namen „Martinstube“. Doch der erhoffte Andrang in der Martinstube blieb aus.

Deshalb starteten Arnaudo und seine Partnerin, die aus Peru stammt, einen Neuanfang. Unter dem Namen „El Argentino“ bot das Paar ab dem 7. März 2020 Gerichte aus Argentinien und Peru an (wir berichteten).

Doch dann kam die Corona-Krise. Die Lokale mussten zwangsweise schließen. Aus dieser Zwangspause ist Arnaudo mit seinem Restaurant jedoch bis heute nicht zurückgekehrt. „Ich habe wegen Corona zugemacht und seitdem auch nicht mehr aufgemacht“, sagt Arnaudo gegenüber Merkurist.

Miete und Unkosten zu hoch

Das „El Argentino“ werde er in den Räumen der ehemaligen Martinstube auf keinen Fall mehr eröffnen. Die Miete im mittleren vierstelligen Bereich sei ihm während der Corona-Krise zu viel gewesen, erklärt Arnaudo. Ganz aufgeben wolle er aber nicht. „Ich suche nach einem neuen Laden, wo ich das ‘El Argentino’ noch einmal eröffnen kann.“ Bisher habe er aber noch nichts passendes gefunden, sagt Arnaudo.

Die ehemalige Martinstube in der Mitternacht bleibt indes leer. Ein neuer Mieter ist bisher noch nicht gefunden. (mo)

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