Mainzer Gastronomen mit Protest-Aktion am Schillerplatz

Gastronomen wollen auf ihre bedrohte Existenz hinweisen

Mainzer Gastronomen mit Protest-Aktion am Schillerplatz

Mit der Protest-Aktion „Leere Stühle“ machen die Mainzer Gastronomen am Freitag auf ihre verheerende aktuelle Situation aufmerksam. Die Aktion startet um 11 Uhr auf dem Schillerplatz vor dem Osteiner Hof. Der Mainzer Protest ist Teil einer bundesweiten Aktion, mit der die Gastronomie-Szene darauf hinweisen will, dass die Zukunft ihrer Betriebe durch die andauernde Schließung in der Corona-Krise massiv bedroht ist.

Den Aufruf zu der deutschlandweiten Aktion startete der „Leaders Club Germany“. Dessen Vorstandsvorsitzender Patrick Rüther erklärte vorab: „Unsere Forderungen sind seit Längerem bekannt, nur passiert ist bisher gar nichts. Wir waren die erste Branche, die geschlossen wurde, und sind vermutlich die letzte, die wieder öffnen darf. Wir wollen selbstverständlich unseren Beitrag zur Bewältigung und Eindämmung dieser Krise leisten, aber unsere Existenz und die unserer Mitarbeiter muss gesichert werden.“

Dazu brauche es zusätzliche Unterstützung – unverzüglich und auf die Bedürfnisse der Branche zugeschnitten. „Die aktuellen Ankündigungen aus der Politik, eine Senkung der Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe auf sieben Prozent und weitere Hilfen in Erwägung zu ziehen, machen Hoffnung. Allerdings warten wir hier dringend auf Konkretisierungen. Es müssen jetzt schnell Taten folgen!“

Bei den einzelnen Aktionen sollen die aktuell geltenden Auflagen des Infektionsschutzes eingehalten werden. Zudem sollen alle Teilnehmer einen Mundschutz tragen und die Mindestabstände einhalten. Größere Menschenansammlungen sollen trotz der Protest-Aktion vermieden werden.

Weitere Informationen folgen. (df)

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