Hier gibt es regionales Obst und Gemüse in Mainz zu kaufen

Äpfel, Spargel, Erdbeeren: In Mainz und Umgebung gibt es viele Obst- und Gemüseäcker. Doch wo kann man in Mainz regionales Obst und Gemüse kaufen? Wir verraten es Euch.

Hier gibt es regionales Obst und Gemüse in Mainz zu kaufen

Dreimal pro Woche können die Mainzer auf dem Wochenmarkt frisches Obst und Gemüse aus der Region kaufen. Doch was, wenn kein Markttag ist? Wir geben euch drei Tipps, wo Ihr regionales Obst und Gemüse kaufen könnt. Außerdem verraten wir Euch die Tipps der Merkurist-Leser.

Obsthof Weyer Mainz-Finthen

Der Finther Obsthof Weyer hat sich den umweltschonenden Anbau auf die Fahnen geschrieben. Daher verpflichtete sich der Betrieb freiwillig den Produktrichtlinien für den intergriert-unweltschonenden Obstbau des Landes Rheinland-Pfalz.

Selbst angebaut werden bei Weyer Spargel, Himbeeren, Brombeeren, Süßkirschen, Johannisbeeren, Aprikosen, Pflaumen, Pfirsische, Nektarinen, Sauerkirschen, Mirabellen, Äpfel und Birnen. Verkauft wird in zwei Filialen in Finthen, nämlich in der Lambertstraße 18 und der Flugplatzstraße 101. Auch auf Wochenmärkten in Mainz und Umgebung ist das Weyer-Team vertreten.

Pankratiushof Mainz-Hechtsheim

Im Hechtsheimer Pankratiushof gibt es sogar nicht nur frisches Obst und Gemüse aus der Region - auch selbstgemachtes Sauerteigbrot, frische Eier und Milchprodukte von der Domäne Mechtildshausen werden in dem Laden am Lindenplatz 6 verkauft. Produkte wie Kartoffeln, Getreide oder Zuckerrüben werden sogar selbst angebaut. Wie Paul Schmiel vom Pankratiushof erklärt, setze man außerdem auf Nachhaltigkeit: „Wir versuchen nur in den Mengen einzukaufen, die wir auch an die Kunden verkaufen können.“ Daher komme es manchmal vor, dass bestimmte Produkte ausverkauft sind. „Unsere Kunden wissen das aber zu schätzen, lassen sich gerne auch im Laden direkt inspirieren, was sie kaufen.“ Mit integriert im Hof: eine Backstube und ein Restaurant.

Viele Früchte wie beispielsweise Erdbeeren, die in Supermärkten angeboten werden, würden unreif geerntet, erklärt Schmiel. „Schließlich müssen sie vom Feld noch in den Supermarkt transportiert werden, das dauert ein paar Tage.“ Beim Pankratiushof läuft das anders: „Unser Erdbeerlieferant hat einen Anfahrtsweg von knapp vier Kilometern. Meistens werden die Beeren morgens frisch gepflückt und direkt danach an uns geliefert und dann weiterverkauft.“ Und wenn doch etwas übrig bleibt? „Obst kommt es entweder in den Kuchen oder wir pressen einen frischen Fruchtsaft daraus. Andere Lebensmittel spenden wir an die Mainzer Tafel“, so Schmiel. „Unser Anspruch ist es aber, alle Lebensmittel auch zu verwenden.“

Appel Happel Mainz-Marienborn

Wie es der Name schon verrät, ist der Obsthof Appel Happel am Marienborner Bergweg besonders auf Äpfel spezialisiert. Doch auch Birnen, Aprikosen oder Mirabellen werden auf eigenen Feldern produziert oder von Bauern aus der Region angeboten. Dazu kommen regionales Gemüse, Kartoffeln und Hausmacherwurst.

Wer wissen möchte, wie sich der Alltag eines Obstbauern anfühlt, kann sich beim Selbstpflücken auf den Appel Happel-Feldern versuchen. Interessierte können Äpfel, Birnen und Zwetschgen selbst vom Ast holen. Auf der eigenen Facebook-Seite informiert das Team von Appel Happel über die nächsten Selbstpflück-Events.

Tipps der Merkurist-Leser

Habt Ihr weitere Tipps? Dann postet sie in die Kommentare unter dem Artikel! (df)

Logo