Schaufenster von Geschäft in Mainzer Altstadt zerstört

Eine großes Loch in der Fensterfront und ein enormer Sachschaden: Das ist das traurige Ergebnis eines Vandalismus-Angriffs auf das Sportgeschäft „Laufzeit“. Wie der Geschäftsführer des Ladens in der Mainzer Altstadt nun auf den Vorfall reagiert.

Schaufenster von Geschäft in Mainzer Altstadt zerstört

In der Nacht zum Sonntag haben Unbekannte das Schaufenster des Sportsgeschäfts „Laufzeit“ in der Mainzer Altstadt mit einem riesigen Stein eingeworfen. Menschen wurden dabei nicht verletzt, dafür ist der entstandene Sachschaden enorm.

Wie „Laufzeit“-Geschäftsführer Nikolai Vadek gegenüber Merkurist sagt, schätze er die Höhe der Kosten für die Instandsetzung auf zwischen 5000 und 10.000 Euro. „Der Stein war nicht gerade klein und hat das doppelt verglaste Schaufenster durchschlagen.“ Dazu seien ein maßangefertigter Warenpräsenter, der Boden sowie Ware beschädigt worden. Der Stein selbst stamme vermutlich aus einer Baustelle gegenüber seines Geschäfts, sagt Vadek.

An einen gezielten Anschlag, der explizit seinen Laden treffen sollte, glaubt Vadek nicht. „Ich denke, es waren Betrunkene, die überreagiert haben.“ Vorerst ist das Loch im Schaufenster mit einer Spanplatte abgedeckt. Das werde voraussichtlich dann auch noch eine Weile so bleiben, sagt Vadek. Denn momentan könne man noch nicht abschätzen, wie lange die Versicherung mit der Regulierung des Schadens brauche.

„Herz gegen Vandalismus“

Aus der Not macht Vadek nun eine Tugend und will mit der zerstörten Glasfront ein Zeichen setzen. Für die Aktion „Schenk uns dein Herz gegen Vandalismus“ hat der Geschäftsführer an die Spanplatte einen Stift gehängt, mit dem Passanten eine Nachricht auf der Platte hinterlassen können. „Die Resonanz war bisher schon groß.“ Viele hätten bereits neue Hashtags kreiert und die Tat bedauert. Selbst ein Gruß aus Hamburg sei schon auf der Platte verewigt, sagt Vadek. Gerade diese Reaktionen spendeten seinem Team und ihm in der aktuellen Situation Kraft. Indes ist die Mainzer Polizei dabei, die Täter zu ermitteln.

Das Sportgeschäft „Laufzeit“ hat unabhängig vom entstandenen Schaden weiterhin regulär geöffnet.

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