Von Donnerstag bis Samstag findet in dieser Woche in der Mainzer Innenstadt wieder das „Mainz leuchtet – Das Late Light Festival“ statt. Wie der Veranstalter Mainzplus mitteilt, werden an den drei Abenden jeweils von 20 bis 23 Uhr markante Gebäude, Fassaden und Plätze durch Lichtkunst neu in Szene gesetzt.
Die offizielle Eröffnung findet am Donnerstag, 24. September, um 19:45 Uhr auf dem Schillerplatz statt. Vom Balkon des Osteiner Hofs werden Oberbürgermeister Nino Haase, die Präsidentin der Hochschule Mainz, Prof. Dr. Katharina Dahm, sowie die Mainzplus-Geschäftsführung das Festival starten. Für die künstlerische Umsetzung ist der Studiengang „Zeitbasierte Medien“ der Hochschule Mainz verantwortlich.
Interaktive Kunst und besondere Perspektiven
Besucher erwartet ein Rundgang mit Projektionen, Animationen und interaktiven Installationen. Am Jockel-Fuchs-Platz entsteht ein „Wald aus Licht und Klang“, während am Brückenturm Besucher per QR-Code eigene Wünsche auf die Fassade projizieren können. Besonders interaktiv wird es am Mainz Store: Hier können Gäste einen digitalen Avatar erstellen, der dann Teil der Projektion wird.
Auch der Mainzer Dom, das Staatstheater, der Osteiner Hof und weitere Gebäude werden zur Leinwand für die Lichtkunst. Einen besonderen Blick auf das illuminierte Mainz bietet die Bastion von Schönborn am Kasteler Strand, die ebenfalls farbenreich in Szene gesetzt wird.
Begleitprogramm und wichtige Verkehrshinweise
Entlang der „Lichtermeile“ gibt es ein Begleitprogramm. Am Samstag, 26. September, öffnen zahlreiche Geschäfte bei der „Langen Nacht der Lichter“ bis 22 Uhr. Zudem werden spezielle Stadtführungen angeboten.
An allen drei Veranstaltungstagen kommt es von 19:30 Uhr bis 23:45 Uhr zu Straßensperrungen in der Innenstadt. Betroffen sind unter anderem die Ludwigsstraße, die Weißliliengasse, die Große Langgasse, der Schillerplatz und die Schöfferstraße. Die Zufahrt zu den Parkhäusern bleibt laut Veranstalter grundsätzlich gewährleistet. Auch der öffentliche Nahverkehr wird ab 19:30 Uhr umgeleitet. Die Veranstalter empfehlen daher die Anreise mit Bus und Bahn.