Briefwahl in Corona-Zeiten: Das müsst ihr wissen

Wegen der Corona-Pandemie bereitet sich das Land darauf vor, dass mehr Menschen Briefwahl beantragen werden, um den Landtag zu wählen. Welche Deadlines gelten und wie genau läuft die Briefwahl ab? Das erfahrt ihr hier.

Briefwahl in Corona-Zeiten: Das müsst ihr wissen

Die rheinland-pfälzischen Landtagswahlen rücken immer näher. Am 14. März sollen alle Wahlberechtigten ihre Stimmen abgeben, um über die Zusammensetzung des 18. Landtags zu entscheiden. Aktuell werden dafür schon die rund 148.510 Wahlbenachrichtigungen in Mainz verschickt. In diesem Wahljahr bereitet sich das Land wegen der Corona-Pandemie darauf vor, dass mehr Menschen Briefwahl beantragen werden. Wie das funktioniert und was ihr beachten müsst, haben wir für euch zusammengefasst.

Wie kann ich Briefwahl beantragen?

Ausfüllen kann man den Antrag auf Briefwahl ganz einfach auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung, die jetzt verschickt wird. Den ausgefüllten Wahlscheinantrag kann man dann an die Verwaltung schicken, oder selbst dort vorbeibringen. Auch ein formloser Antrag auf Briefwahl ist per Mail oder Fax erlaubt - telefonisch oder per SMS geht das aber nicht.

Bis wann muss ich die Briefwahl spätestens beantragt haben?

Den Antrag auf Briefwahl kann man noch bis Freitag, 12. März, um 18 Uhr abgeben. Später eingehende Anträge kann die zuständige Stelle nicht mehr bearbeiten. In besonderen Ausnahmefällen, zum Beispiel, wenn man plötzlich krank wird, kann man den Wahlschein aber noch bis 15 Uhr am Wahlsonntag (14. März) beantragen.

Wie gehe ich mit den Briefwahlunterlagen um?

Hat man Briefwahl beantragt, dann landet wenig später ein weißer Umschlag im eigenen Briefkasten. Darin sind ein Wahlschein, ein Stimmzettel des Wahlkreises, ein Stimmzettelumschlag und ein Wahlbriefumschlag enthalten. Den ausgefüllten Stimmzettel steckt man in den hellblauen Stimmzettelumschlag. Gemeinsam mit dem unterschriebenen Wahlschein legt man ihn dann in den roten Wahlbriefumschlag und verschickt ihn oder bringt ihn zur angegebenen Verwaltung. Frankieren muss man den Brief nicht, wenn man ihn innerhalb Deutschlands verschickt. All das wird aber auch noch einmal in den Briefwahlunterlagen selbst erklärt.

Bis wann muss ich meine Wahlunterlagen spätestens verschicken oder abgeben?

Spätestens am Wahltag müssen die Unterlagen bei der darauf angegebenen Stelle angekommen sein. Deshalb sollte man den Wahlbrief spätestens am Mittwoch vor der Wahl, also am 10. März, verschicken. Ausgefüllte Briefwahlunterlagen kann man aber noch bis spätestens 18 Uhr am Wahlsonntag bei der dort angegebenen Stelle einwerfen oder persönlich abgeben.

Was, wenn ich keine Wahlbenachrichtigung bekomme?

Alle Wahlberechtigten sollten bis Sonntag, 21. Februar, eine Wahlbenachrichtigung in ihrem Briefkasten gefunden haben. Ist das nicht der Fall, dann soll man sich mit dem städtischen Briefwahlbüro in Verbindung setzen. Das Büro erreicht ihr entweder telefonisch unter der Nummer (06131) 12 15 00 oder per Mail unter briefwahlbuero@stadt.mainz.de.

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