Offiziell: Ebling zum neuen Innenminister ernannt

SPD-Politiker tritt als Mainzer Oberbürgermeister ab

Offiziell: Ebling zum neuen Innenminister ernannt

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat am Donnerstag den Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) zum Innenminister ernannt, am späten Nachmittag wurde er vereidigt. Ebling folgt damit auf Roger Lewentz (SPD), der am Mittwoch von seinem Amt zurückgetreten war (wir berichteten). Der 55-jährige Ebling wird damit nach rund zehn Jahren im Amt als Mainzer Oberbürgermeister abtreten, Neuwahlen stehen im Januar an (wir berichteten).

„Ich freue mich auf die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem neuen Minister“, sagte Ministerpräsidentin Dreyer am Donnerstag nach der Ernennung Eblings. Mit Michael Ebling übernehme ein überaus profilierter Kommunalpolitiker mit langjähriger Verwaltungserfahrung und Erfahrungen als Staatssekretär in der Landespolitik die Führung des Innenministeriums.

„Michael Ebling hat sich als langjähriger Oberbürgermeister von Mainz große Verdienste um die Weiterentwicklung der Landeshauptstadt erworben und kennt gleichzeitig die Herausforderungen, vor denen die Kommunen stehen, aus der täglichen Praxis“, so Dreyer weiter. Als Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Städtetags, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städtetags und Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen e.V. vertrete Ebling die Interessen der Städte und sei auch ein wichtiger Partner der Landesregierung.

Der neu ernannte Innenminister Michael Ebling sagte am Donnerstag: „Der Bitte von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die Leitung des rheinland-pfälzischen Innenministeriums zu übernehmen, komme ich sehr gerne nach.“ Und weiter: „Die Entscheidung, das Amt des Oberbürgermeisters meiner Heimatstadt niederzulegen und in diesen zentralen Bereich der Landesregierung zu wechseln, war keine einfache, aber ich blicke meinen neuen Aufgaben und Herausforderungen mit viel Engagement, aber auch dem nötigen Respekt entgegen.“

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