Die Stadt Mainz begrüßt die Ankündigung des Landes Rheinland-Pfalz, die Förderung für Hebammenzentralen zu verlängern und zu erhöhen. Das teilt die Stadt mit. Konkret soll der Förderzeitraum bis zum 31. Dezember 2028 verlängert und die Mittel ab 2026 um bis zu 20 Prozent erhöht werden.
Aus Sicht der Stadt schafft die Entscheidung von Gesundheitsminister Clemens Hoch wichtige Planungssicherheit und sichert den Weiterbetrieb der Hebammenzentrale für Mainz und Mainz-Bingen langfristig.
„Starkes Signal für Familien“
Die Mainzer Sozialdezernentin Jana Schmöller bezeichnet die Hebammenzentrale als „unverzichtbare Anlaufstelle“ für viele werdende und junge Familien. „Sie vermittelt nicht nur Hebammenleistungen, sondern bietet Orientierung und persönliche Begleitung in einer besonders sensiblen Lebensphase. Die Entscheidung des Landes ist daher ein starkes Signal für Familien und Fachkräfte gleichermaßen. Sie ermöglicht es uns, dieses wichtige Angebot nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln.“
Mit den höheren Fördermitteln könnten zudem Kostensteigerungen besser aufgefangen werden. Die Stadt Mainz kündigt an, die Entwicklung weiter zu begleiten und ihre finanziellen Zusagen auch bei schwieriger Haushaltslage einzuhalten. Der beteiligte Landkreis tue dies im laufenden Kalenderjahr hingegen nicht.