Im Mainzer Dom kommt es im Juli zu erheblichen Einschränkungen für Besucher. Wie das Bistum Mainz mitteilt, ist vor allem in der Zeit von Montag, 6. Juli, bis Samstag, 18. Juli, mit erheblichem Baulärm zu rechnen.
Grund dafür sind Abbrucharbeiten. Eine Betonkonsole, die in den 1960er-Jahren über dem Eingang zur Gotthardkapelle eingebaut wurde und große Orgelpfeifen trug, wird abgerissen. Während der Arbeiten ist das nördliche Querhaus nicht begehbar, was vor allem Gruppenführungen betrifft. „Wir bitten diese Einschränkung zu entschuldigen. Wir haben uns trotz des zu erwartenden Baulärms entschlossen, den Dom in dieser Zeit nicht ganz für die Öffentlichkeit zu schließen“, so der Domdekan.
Die Arbeiten sind Teil des Projekts ‚Neue Mainzer Domorgel‘. Anfang Mai wurde bereits die Klais-Orgel von 1928 aus dem Westchor ausgebaut und zur Restaurierung abtransportiert. Nach einer technischen Überarbeitung soll sie wieder in die Gesamtorgelanlage eingebaut werden.
Gotthardkapelle geschlossen
Wegen der Bauarbeiten bleibt die Gotthardkapelle vom 6. bis zum 18. Juli geschlossen. Als Alternative für das persönliche Gebet steht die Memorie Sakramentskapelle zur Verfügung. Die werktäglichen Gottesdienste um 7.00 Uhr und um 8.15 Uhr werden in diesem Zeitraum ebenfalls in der Memorie gefeiert.
Nach der Restaurierung und dem Wiedereinbau der Orgel im Westchor soll die feierliche Orgelweihe im Herbst 2028 stattfinden. Das wäre genau 100 Jahre nach der ersten Inbetriebnahme des Instruments im Oktober 1928.