Mainzer Ausstellung zeigt bedrohte Kultur der Sámi

Die Kunsthalle Mainz widmet der Sámi-Künstlerin Britta Marakatt-Labba eine Ausstellung. Ihre gestickten Werke thematisieren Natur, Kultur und deren Bedrohung.

Mainzer Ausstellung zeigt bedrohte Kultur der Sámi

Die Kunsthalle Mainz zeigt die erste Einzelausstellung der Künstlerin Britta Marakatt-Labba im deutschsprachigen Raum. Das teilt die Kunsthalle mit. Die Ausstellung mit dem Titel „Stitched Tracks“ läuft vom 30. Januar bis zum 26. Juli 2026.

Im Mittelpunkt stehen die aufwendig gearbeiteten, textilen Kunstwerke der Sámi-Künstlerin. In den vergangenen 50 Jahren hat Marakatt-Labba filigrane Motive geschaffen, die sie in Stoff gestickt hat. Damit übersetzt sie ihren Lebensraum in Bilder.

Die Werke erzählen von der kollektiven Geschichte des Volkes der Sámi, der Natur, ihrer Kosmologie, ihren Ritualen und ihrem Glauben. Außerdem thematisieren sie die Bedrohung der Natur durch den Abbau von Rohstoffen, ökologische Zerstörung und die Vertreibung indigener Völker in Europa.

Mit ihren visuellen Erzählungen auf Stoff will die Künstlerin Fragen stellen und Antworten auf existenzielle Gedanken finden.

Mehr Infos dazu findet ihr hier.