„7Grad“ am Zollhafen schließt

Räume in der Kunsthalle sollen auch weiter gastronomisch genutzt werden

„7Grad“ am Zollhafen schließt

Nach 14 Jahren hat das „7Grad“ am Mainzer Zollhafen geschlossen. Das teilt das Lokal in den sozialen Medien mit. Wie es in dem Post heißt, werde aktuell ein Nachfolger gesucht.

Gegenüber Merkurist erklärt Inhaber Nidal Abu-Shamá, der das Lokal 2014 übernommen hatte, die Gründe für das Aus. „Wir mussten wegen des, wie aktuell in vielen Berufszweigen, anhaltenden Personalmangels zum ersten August schließen.“ Seit Ende März dieses Jahres habe man händeringend zwei bis drei Köche gesucht. „Leider hat sich trotz einiger Anzeigen und Aushänge niemand finden können. Es gab ein paar Bewerber, diese passten aber leider nicht zu uns.“

Wie Abu-Shamá sagt, kam erschwerend die Baustellensituation an der Rheinallee hinzu. „Dass vor unserer Tür gebaut wird, ist seit Jahren nichts Neues, aber durch die Straßenarbeiten wurde die ohnehin schon schwierige Situation signifikant weiter erschwert.“ Über die Baustellen hatte sich zuletzt auch der Inhaber des „Onkel Oskar“ in der Rheinallee beschwert.

Viele Interessenten für die Nachfolge

Die Entscheidung, zu schließen, sei drei Tage vor dem ersten August getroffen worden, so Abu-Shamá. „Dies geschah nicht leichtfertig und wurde schweren Herzens getroffen. Immerhin hatten wir uns seit 2014 durch alle Widrigkeiten gekämpft und doch, wie wir meinen, ein ansehnliches Geschäft aufgebaut.“

Doch wie geht es jetzt weiter? Mittlerweile gebe es „nicht nur ein paar, sondern doch recht viele Interessenten für die Übernahme des 7Grad“, sagt Abu-Shamá. „Unseres Wissens nach sollen die Räumlichkeiten auch weiterhin gastronomisch genutzt werden.“

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