Mainzer demonstrieren gegen Rassismus

Jahrestag der Ermordung von George Floyd

Mainzer demonstrieren gegen Rassismus

Zum Jahrestag des Mords an dem schwarzen US-Amerikaner George Floyd durch einen Polizisten findet am Dienstag im Gedenken an Floyd eine Kundgebung in Mainz statt. Aufgerufen zu dem Marsch hat der Verein BCF Mainz, der sich für die Belange der „Black Community“ und gegen Rassismus einsetzt.

Los geht es um 17 Uhr am Adenauerufer. Danach soll der Protestzug über die Kaiserstraße, die Parcusstraße, den Alicenplatz, die Binger Straße bis hin zum Münsterplatz sowie die Große Bleiche, die Bauhofstraße und die Kaiserstraße führen. Ziel des Marsches ist wiederum das Adenauerufer, wo die Kundgebung um 19 Uhr enden soll.

Aufgrund der Demonstration, bei der mehr als 500 Teilnehmer erwartet werden, sei mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, sagt Stadtsprecher Ralf Peterhanwahr auf Anfrage. Bei der Kundgebung soll ein Sicherheitskonzept greifen, das auch Kontaktnachverfolgungen zulasse. Dafür würden die Teilnehmer des Marsches in sogenannte Karrees eingeteilt. Je Karree sei eine bestimmte Anzahl an Personen erlaubt. Die Daten der jeweiligen Personen seien dabei erfasst, so Peterhanwahr. Auch während des Protestzugs sei vorgesehen, dass die Teilnehmer in den ihnen zugeteilten Karrees bleiben. Zudem gilt das Masken- und Abstandsgebot.

Wie BCF Mainz angibt, wolle man gegen strukturellen Rassismus demonstrieren. „Wir wollen durch die Demonstration in Mainz auf genau dieses Problem verstärkt aufmerksam machen.“ Hintergrund sei der Mord an George Floyd vor genau einem Jahr, der unter den Händen des Polizisten Derek Chauvin starb. „An diesem Tag wollen wir ihm gedenken und ein noch stärkeres Zeichen setzen“, so BCF Mainz.

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