Student der Uni Mainz gründet Unternehmen für Catering-Vermittlung

Jonathan Di Giacomo ist Student an der Uni Mainz und betreibt ein eigenes Cateringunternehmen. Nun gründete er ein neues Unternehmen: „Caterino“ soll Caterer und Kunden einfacher zusammenbringen.

Student der Uni Mainz gründet Unternehmen für Catering-Vermittlung

Als Chemie-Student im Master an der Johannes Gutenberg-Universität betreibt Jonathan Di Giacomo seit 2024 zusätzlich noch ein eigenes Cateringunternehmen. Nun hat er ein neues Unternehmen namens „Caterino“ gegründet, das im August offiziell launchte. Die Plattform bzw. die gleichnamige App soll Kunden dabei helfen, passende Caterer und Locations zu finden.

Marktlücke beim Catering

Auf die Idee sei Di Giacomo durch eigene Erfahrungen gekommen. So beschreibt er gegenüber Merkurist: „Kunden, Freunde oder Familienmitglieder haben uns zum Beispiel gefragt, ob wir für sie eine passende Eventlocation finden können. Sollte diese etwa für 40 Personen geeignet, barrierefrei und gleichzeitig hundefreundlich sein, wurde die Suche schnell überraschend schwierig. Viele dieser Informationen waren online nicht zu finden und mussten einzeln erfragt werden.“

Ebenfalls hätte er von Kunden regelmäßig mitbekommen, dass sie keinen italienischen Caterer in ihrer Umgebung kannten. „Dadurch wurde mir bewusst, dass die Suche für Veranstalter schwierig ist und gleichzeitig viele regionale Anbieter nicht ausreichend sichtbar sind. Als ich keine Plattform gefunden habe, die beide Probleme sinnvoll zusammenführt, entstand die Idee zu Caterino“, sagt der Student.

Finanzierung über teilnehmende Anbieter

Di Giacomo organisiere und entwickle „Caterino“ als Gründer selbst, werde aber von Freunden und seiner Familie unterstützt. Erste Caterer und Eventlocations würden bereits teilnehmen und weitere anwerben. Sein Unternehmen werde finanziert über sogenannte „Connects“, womit Anbieter Anfragen von Kunden freischalten können. Weitere Freischaltungen müssten sie über verschiedene Pakete erwerben, bis zu drei Freischaltungen pro Monat seien aber kostenlos.

„Die Preise haben wir bewusst niedrig gehalten. Unser eigenes Cateringunternehmen hat ebenfalls klein angefangen und ich weiß, wie schwierig es gerade am Anfang sein kann, mit einem begrenzten Marketingbudget sichtbar zu werden. Meine Vision ist eine Plattform, auf der Vermittlung fair und neutral funktioniert und Sichtbarkeit nicht davon abhängt, wie groß ein Unternehmen oder sein Werbebudget ist“, erklärt der Student.

So funktioniert „Caterino“

Jeder Anbieter könne sich kostenlos registrieren und ein eigenes Profil erstellen. Dort sollen sie ihr eigenes Profil pflegen, Leistungen und Verfügbarkeiten hinterlegen und passende Anfragen freischalten und beantworten können.

Dadurch sollen Kunden Caterer und Eventlocations in ihrer Umgebung finden und bei einer Anfrage wichtige Informationen einsehen können. Einen Anbieter können Kunden direkt anfragen „oder eine offene Anfrage mit den Eckdaten ihrer Veranstaltung erstellen, auf die passende Anbieter reagieren können. Anschließend lassen sich Rückmeldungen vergleichen und Details über den integrierten Chat klären“, erklärt der Unternehmer.

Weil „Caterino“ im Rhein-Main-Gebiet gestartet sei, konzentriere sich der Aufbau des Netzwerks erst auf diese Region. Di Giacomo erzählt: „Hier konnten wir bereits erste Nutzer sowie Caterer und Eventlocations gewinnen. Von dort aus möchten wir die Abdeckung Schritt für Schritt deutschlandweit weiter ausbauen.“ Die Plattform sei grundsätzlich aber schon deutschlandweit nutzbar.